Ich unterhalte mich sehr oft und sehr gern mit meinem Kollegen Draghi, der wirklich ein sehr kluger Mann ist und es geschafft hat, eine gute politische Richtung in Italien zu etablieren.
Wir alle kämpfen mit den Herausforderungen. In Italien sind die besonders spürbar, weil die Abhängigkeit vom Gas dort noch viel größer ist, als es bei uns der Fall ist, und die Möglichkeiten, mit dieser Situation umzugehen, viel kleiner sind als bei uns. Deshalb haben wir in den vielen Debatten, die wir jetzt in Europa geführt haben, schon festgestellt: Es wird nicht ganz einfach sein, alle 27 Länder über einen Kamm zu scheren, weil es einfach ganz unterschiedliche Köpfe sind. Das Zweite ist, dass wir sehr klarmachen, dass wir eine abgestimmte Politik entwickeln müssen. Das ist noch nicht zu Ende diskutiert. Darüber reden wir noch miteinander. Einer meiner besten Gesprächspartner ist der italienische Ministerpräsident.