Ich kann Ihnen versichern, dass wir aus der Bundeswehr heraus alles möglich machen, um die Ukraine in diesem mutigen Kampf zu unterstützen. Dabei ist es wichtig, immer die aktuelle Situation zu betrachten. Wir haben Verpflichtungen in der NATO, wo wir unsere Waffen einbringen müssen. Wir haben immer auch Waffen in der Instandsetzung, und wir brauchen Waffen für die Ausbildung. Wenn sich beispielsweise aus Instandsetzungsvorgängen ergibt, dass etwas frei würde, dann muss ich entscheiden bzw. all diejenigen, die mich beraten: Was mache ich mit diesen freiwerdenden Waffen? Wir bekommen momentan natürlich auch immer mehr Anfragen aus der NATO heraus, uns dort noch mehr zu engagieren.
Vor dieser Gesamtsituation wird dann immer aktuell entschieden, ob wir auch nur noch den geringsten Spielraum haben, um die Ukraine zu unterstützen oder nicht. Aber ich habe immer im Blick zu haben – das sage ich noch einmal –: Was brauche ich in Bezug auf die Bündnis- und die Landesverteidigung? Was brauche ich auch, um auszubilden? Wenn sich dazwischen durch erfolgte Instandsetzung Spielraum ergibt, dann nutzen wir den. Aber ich sehe da momentan kaum Spielraum.