Vor jeder Entscheidung, etwas aus der Bundeswehr abzugeben, wird ganz klar überprüft: Wenn ich das abgebe, kann ich dann noch die Kernaufgabe, die Landes- und die Bündnisverteidigung, gewährleisten? Kann ich dann noch meiner NATO-Verpflichtung nachkommen? Und vor allen Dingen wird auch überprüft: Kann ich die entsprechende Ausbildung organisieren? – Nur wenn das gewährleistet ist, dann wird abgegeben. Also, es wird weder zulasten des einen noch zulasten des anderen abgegeben. Deswegen entsteht auch keine Lücke, so wie Sie das jetzt beschreiben; sondern wir geben etwas ab, was nicht nötig wäre für die Landes- und Bündnisverteidigung oder für die Ausbildung.
Das 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen wird uns selbstverständlich in die Lage versetzen, uns in allen Bereichen, nicht nur in denen, in denen wir jetzt abgegeben haben, noch besser aufzustellen. Ich habe bereits beschrieben, dass zukünftig mehr Anforderungen an uns gestellt werden, und zwar seitens der NATO, aber auch seitens der EU, in der gerade die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik neu aufgestellt wird. Darauf müssen wir vorbereitet sein.