Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Es ist Zeit, den Betroffenen eine Stimme zu geben. Ich zitiere: Ich schlief, als ich den schwersten Anruf meines Lebens bekam. Der Arzt sagte, dass das Herz meines Vaters zu schlagen aufgehört habe. Wir konnten uns nicht von ihm verabschieden. Erst in der Leichenhalle begegnete ich meinem Vater wieder. Ich konnte nur auf den Leichensack starren, der wegen der Ansteckungsgefahr nicht geöffnet werden durfte. Als die Menschen vom Bestattungsinstitut meinen Vater abholten, trugen sie Schutzanzüge. Ich habe so etwas noch nie gesehen. Sie brachten ihn direkt ins Krematorium. Ich konnte meinen Vater erst wieder in den Arm nehmen, als ich die Urne nach Hause brachte.
Meine Damen und Herren, geben Sie den Menschen ihre Freiheit und Selbstbestimmung zurück.
Vielen Dank.
Vielen Dank, Herr Kollege Ziegler. – Nächster Redner ist für die Bundesregierung Herr Bundesminister Dr. Marco Buschmann.