Die Zeit läuft gegen Sie.
Vielen Dank.
Lesen hilft!
Aber als Erstes hätten Sie mich ja mal ermahnen können, oder? Sie haben mir sofort in die Rede reingeredet! Das ist einfach unanständig! Entschuldigung!
Machen Sie das bei allen!
Hinsetzen!
– Herr Chrupalla, es steht Ihnen nicht zu, die amtierende Präsidentin hier in dieser Weise zu kritisieren.
Wenn es etwas zu regeln gibt, bringt das Ihre Parlamentarische Geschäftsführung
ganz sicher morgen im Ältestenrat vor.
Und jetzt für alle: Wir sind in einer Haushaltswoche. Da gelten andere Regeln,
Ja, genau! Aber die Regeln gelten ja offensichtlich nicht für uns!
wenn es um die Anrechnung der Redezeit geht. Da ist es nämlich so, dass ich Sie darauf aufmerksam machen kann, dass Sie weiterreden können – das habe ich gerade getan, auch im Interesse Ihrer Fraktionskollegen –, ich aber die Redezeit, die Sie überzogen haben, den nächsten Rednern Ihrer Fraktion abziehen werde.
Wieso wollen Sie die abziehen?
Das kann im Eifer des Gefechts ja mal passieren. So habe ich eben auch die verbliebene Restredezeit der SPD-Fraktion korrigiert, nachdem der Kollege Mützenich zwei Minuten überzogen hat.
Das waren 20 Sekunden bei Herrn Chrupalla!
20 Sekunden!
– Ich diskutiere das hier überhaupt nicht mit Ihrer Fraktion.
Bei Herrn Mützenich haben Sie nicht reingeredet!
Der durfte zwei Minuten!
Die können sich eben nicht an Regeln halten!
So empfindlich! Mimimi!
– Herr Brandner, ich diskutiere das nicht mit Ihnen;
wir verfahren so. Ich werde diese Dienstleistung in der weiteren Sitzungsführung für Ihre Fraktion nicht mehr vollziehen. Wenn der Redner die Gesamtredezeit der Fraktion ausnutzt, dann gibt es eben keinen weiteren Redner der AfD mehr. So einfach ist das.
Der nächste Redner ist Andreas Audretsch für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
