Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Der Kollege Kurth hatte mich gefragt, was ich nehme, und mich darum gebeten, weniger davon zu nehmen, nachdem ich ausgeführt hatte, dass sich die Bundesregierung und die Koalition an Schulden gütlich tun, und darum gebeten hatte, sie mögen weniger davon nehmen, weil das den Geist und den Blick auf die Realitäten verklärt.
Ich möchte Ihnen gern mein kleines Geheimnis verraten, lieber Herr Kurth. Ich nehme tatsächlich ein kleines bisschen – keine Sorge, es ist kein Gras, das man manchmal im JKH in den Innenhöfen riecht, insbesondere bei Mitarbeitern von Links und Grün –, nämlich Sänger-Öl. Das klärt die Stimme, es verklärt nicht den Geist, es verklärt auch nicht den Blick auf die Realitäten in diesem Land.
Als Mitchrist kann ich Ihnen die Adventszeit empfehlen. Sie ist auch eine Zeit der Buße. Gehen Sie gern in sich, klären Sie den Blick auf die Realitäten in diesem Land, und stellen Sie fest, dass man sich an Schulden nicht berauschen sollte.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine frohe Adventszeit, eine gute Bußzeit und stets ein gutes Stimmenspray.
Haben Sie vielen Dank.