Herr Abgeordneter, es ist gut, dass wir private Haushalte wie Unternehmen in den Blick nehmen. Die von Ihnen angesprochene Stahlbranche ist eine, die wirklich im Feuer steht – ja, durch Energiepreise, vor allem aber auch durch unfaire Produktions- und Handelspraktiken, und das nicht erst seit drei Jahren, sondern tatsächlich schon länger. Die Produktion von Stahl in Deutschland ist durch verschiedene Faktoren teurer geworden. Staaten wie China fördern Stahl hinsichtlich der Produktionskosten und der Arbeitskosten und machen es somit deutschen bzw. europäischen Unternehmen schwer, hier wettbewerbsfähig zu werden. Wichtig ist, dass wir den Beihilferahmen mit der Kommission schnell verhandelt bekommen, um energieintensive Unternehmen zu unterstützen. Wichtig ist auch, dass sie neben bestehenden Maßnahmen, die es gibt – es geht ja über die Strompreiskompensation hinaus; das sind Netzentgelte, das ist das Super-Cap –, auch individuelle Förderung erhalten können.
Frau Ministerin.
Punkt! Ich werde in Zukunft weniger die Kollegen angucken als vielmehr die rote Uhr.
Wenn ich als Roter auf die rote Lampe hinweisen darf.
Herr Abgeordneter.