Die letzte Frage, Herr Abgeordneter, kann ich mit einem klaren Nein beantworten. Wir bedauern die Entscheidung von ArcelorMittal, das Projekt aufzugeben; ich weiß aber auch, dass die Situation der verschiedenen Projekte und übrigens auch der Hersteller – Saarstahl, Salzgitter-Stahl und thyssenkrupp – sehr unterschiedlich ist, mit unterschiedlichen Herausforderungen hinsichtlich des Unternehmensportfolios.
Wichtig ist – und das ist eine bedeutsame Aussage –, dass wir Arbeitsplätze in energieintensiven Unternehmen erhalten wollen. Wir wissen gleichzeitig, dass die Transformation gestemmt werden muss. Ja, dabei braucht es Unterstützung, vor allem aber durch vernünftige Wettbewerbsbedingungen und nicht durch Einzelfallförderung. Wir brauchen Unterstützung beim Transfer von neuen Technologien. Ja, Wasserstoff ist eine neue Technologie; aber hätte man früher angefangen, über Gas und blauen Wasserstoff zu gehen, wären wir jetzt in Deutschland schon weiter.