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18. Sitzung
Donnerstag, 10. Juli 202521. Wahlperiode, 18. Sitzung
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Rednerwechsel

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 431 Terawattstunden Strom erzeugt und davon schon 60 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die EU-Richtlinie RED III, die wir nun in einem Windkraftbeschleunigungsgesetz umsetzen sollen, verlangt aber nur 42,5 Prozent bis 2030.

Die installierte Leistung an Photovoltaik in Deutschland beträgt laut Bundesnetzagentur schon 100 Gigawatt.

Zurufvon der SPD

Dazu kommen 70 Gigawatt an Wind – zusammen 170 Gigawatt. Wir können in Deutschland aber nur 85 Gigawatt an Strom verbrauchen.

Beifallbei der AfD

Das ist nur die Hälfte.

Bei optimalem Wind und voller Sonne erzeugen wir also schon jetzt 85 Gigawatt zu viel Strom, für die wir dem Ausland viel Geld geben müssen, damit es uns den Strom abnimmt.

Letztens haben Sie noch erzählt, dass wir das an die Nachbarländer abgeben!

Das sind die berühmten negativen Strompreise.

Bei den negativen Strompreisen hatten wir 2024 einen neuen Negativrekord: 457 Stunden, über 5 Prozent des Jahres negative Strompreise. – Photovoltaik und Windenergie sind eben unzuverlässig und wechselhaft. Wenn wir wirklich mehr CO2-armen Strom im deutschen Netz haben wollen, brauchen wir mehr Grundlastenergie, also mehr Kernenergie.

Beifallbei der AfD

Wir brauchen kein Windkraftbeschleunigungsgesetz für noch mehr Windkraftanlagen, die noch mehr überflüssigen Strom liefern und so die Strompreise weiter in die Höhe treiben. Wir brauchen kein Gesetz, das die Magie unserer Landschaften weiter zerstört, inklusive der Silhouetten von Odenwald, Pfälzer Wald und Schwarzwald, die Silhouetten unserer Heimat.

Beifallbei der AfD

Wir von der AfD sagen: Nein!

Beifallbei der AfD

Als letzter Redner in der Debatte hat für die CDU/CSU-Fraktion nun das Wort der Abgeordnete Dr. Klaus Wiener.

Beifallbei der CDU/CSU sowie der Abg. Dunja Kreiser [SPD]

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