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31. Sitzung
Donnerstag, 9. Oktober 202521. Wahlperiode, 31. Sitzung
11 VermerkeReaktionswert: hoch426 Wörter Im Protokoll lesen

Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Die Grünen wollen nun also sexuelle Identität im Grundgesetz verankern. Mit anderen Worten: Gender-Gaga soll jetzt Verfassungsrang bekommen. Gender, aber auch Klima und Migration, alles wollen die Grünen im Grundgesetz, in internationalen Verträgen, in EU-Verordnungen festschreiben, sodass wirklich niemand jemals irgendwas daran ändern kann. Der Plan, die Argumentation: Migration kann man nicht ändern wegen Europarecht, Klimapolitik kann man nicht ändern wegen Klima-Urteil, und – demnächst dann – Genderirrsinn kann man nicht ändern wegen Grundgesetz.

Aber Hass und Hetze kann man ändern, Frau Abgeordnete! Da muss man gar nicht weitermachen! Das kann man lassen!

Selbst wenn 51 Prozent der Bürger AfD wählen, soll es immer noch 49 Geschlechter geben.

Beifallbei der AfD

Die große Mehrheit der Bürger – und das wissen Sie hier alle – hasst Gendersterne und Schluckaufsprecher/-innen, und sie glaubt, nein, die Mehrheit weiß: Es gibt nur zwei Geschlechter.

Zurufder Abg. Claudia Roth [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]

Die sind objektiv real und kein Wunschkonzert. Männer, die rumheulen, weil man sie mit dem falschen Pronomen anspricht, sind übrigens auch nicht wehrtauglich. Aber das ist ein anderes Thema.

Beifallbei der AfD

Wenn die Mehrheit demokratisch darüber entscheiden kann, dann wandert Ihr ganzes geliebtes Gender-Gaga in die Tonne. Deshalb wollen die Grünen Wahlen zwar nicht abschaffen, sie wollen sie aber irrelevant machen.

Hochmut kommt vor dem Fall, auch bei der AfD!

Denn warum noch Wahlen, wenn alles Nichtlinke verfassungs- oder europarechtswidrig ist!

Das Problem – und das ist mein wichtigster Punkt – sind aber nicht die Grünen;

Das sind Sie!

sie sind eine schrumpfende Minderheit auf dem absteigenden Ast,

Das Problem löst sich gerade auf!

und das ist auch gut so.

Zurufder Abg. Doris Achelwilm [Die Linke]

Das Problem ist die Union. Denn es sind die Wüsts, die Wegners und die Günthers dieser Republik, die das Gender-Gaga mit den Grünen zusammen ins Grundgesetz schreiben wollen und werden, wenn sie können. Im Bundesrat – wir haben es schon gehört – haben sie dafürgestimmt. Ohne diese pseudobürgerlichen Mehrheitsbeschaffer für links-grüne Politik

Schön wär’s!

würde die nie eine Mehrheit haben.

Wer eine andere Politik will, die ganz sicher Gender-Gaga in den Mülleimer, gerne in die Biotonne, schiebt und nicht ins Grundgesetz, dem bleibt nur die AfD.

Beifallbei der AfD

Sehr richtig!

Die nächste Rednerin ist für die Unionsfraktion Tijen Ataoğlu.

Beifallbei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD

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