Danke, Frau Präsidentin. – Herr Kollege Heil, immerhin kann man Ihrem letzten Satz zustimmen: Sie werden mit dieser Show nicht durchkommen. – Da stimmen wir zu. Wir stimmen auch der Aussage zu, dass wir dieses Land lieben.
Insofern kommen wir wirklich zusammen.
Die Frage!
– Die Frage, natürlich.
Nehmen Sie bei dem Beispiel, Herr Heil, das Sie genannt haben, zur Kenntnis, dass der Ex-Kollege Petr Bystron
Wollen Sie den jetzt in Schutz nehmen?
inzwischen 26 Hausdurchsuchungen in der gleichen Sache hinter sich hat – 26! –,
Aus Gründen!
Ohne Erkenntnisse!
auf der Basis eines Audiotapes, auf dem nichts, aber auch gar nichts zu hören ist,
Aus Gründen!
und dennoch irgendeine ehemalige Ostblock-Connection hergestellt wird?
Jetzt verteidigt er auch noch den Bystron!
„Ostblock“ meine ich im zeitlichen Sinne, als Sie noch Freunde des kommunistischen Ostblocks waren. 26 Hausdurchsuchungen gab es ohne jedes Ergebnis. Nehmen Sie das bitte mal zur Kenntnis, dass nichts, aber auch gar nichts dabei herausgekommen ist.
Der Bystron darf doch noch nicht mal mehr als Abgeordneter kandidieren, weil er Ihnen unangenehm war!
Bis heute ist das Verfahren skandalöserweise nicht eingestellt worden. Es gab 26 Hausdurchsuchungen. Das bitte ich Sie zur Kenntnis zu nehmen.
Zweitens sollten Sie Folgendes bitte auch – und auch das formuliere ich als Frage – in Ihre Erkenntnisse miteinfließen lassen:
Wollen Sie auch noch über Eugen Schmidt reden? Nur zu!
Haben die Zahlungen, die in den letzten Tagen und Monaten von der Firma Rheinmetall an Abgeordnete unter anderem Ihrer SPD geleistet wurden, nicht irgendwie einen Hautgout, ein Geschmäckle?
Vielen Dank.
Herr Kollege Heil.
