Danke, Frau Präsidentin. – Herr Kollege Heil, immerhin kann man Ihrem letzten Satz zustimmen: Sie werden mit dieser Show nicht durchkommen. – Da stimmen wir zu. Wir stimmen auch der Aussage zu, dass wir dieses Land lieben.
Insofern kommen wir wirklich zusammen.
– Die Frage, natürlich.
Nehmen Sie bei dem Beispiel, Herr Heil, das Sie genannt haben, zur Kenntnis, dass der Ex-Kollege Petr Bystron
inzwischen 26 Hausdurchsuchungen in der gleichen Sache hinter sich hat – 26! –,
auf der Basis eines Audiotapes, auf dem nichts, aber auch gar nichts zu hören ist,
und dennoch irgendeine ehemalige Ostblock-Connection hergestellt wird?
„Ostblock“ meine ich im zeitlichen Sinne, als Sie noch Freunde des kommunistischen Ostblocks waren. 26 Hausdurchsuchungen gab es ohne jedes Ergebnis. Nehmen Sie das bitte mal zur Kenntnis, dass nichts, aber auch gar nichts dabei herausgekommen ist.
Bis heute ist das Verfahren skandalöserweise nicht eingestellt worden. Es gab 26 Hausdurchsuchungen. Das bitte ich Sie zur Kenntnis zu nehmen.
Zweitens sollten Sie Folgendes bitte auch – und auch das formuliere ich als Frage – in Ihre Erkenntnisse miteinfließen lassen:
Haben die Zahlungen, die in den letzten Tagen und Monaten von der Firma Rheinmetall an Abgeordnete unter anderem Ihrer SPD geleistet wurden, nicht irgendwie einen Hautgout, ein Geschmäckle?
Vielen Dank.
Herr Kollege Heil.