Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Liebe Landsleute! Selbstverständlich: Werte Zweifler am natürlichen Klimawandel! Der nächste Klimakirchentag steht an, diesmal in Brasilien.
Es ist ein gut gewählter Ort, da sich dort so deutlich wie wohl in keinem anderen Land die Heuchelei der Klimahysteriker zeigt. Extra für den Kirchentag wird eine 13 Kilometer lange und 24 Meter breite Schneise in den Regenwald getrieben, um den circa 50 000 Gläubigen eine angenehme Anreise zu dieser quasireligiösen Veranstaltung zu ermöglichen.
Da die Hotelplätze in Belém nicht ausreichen, sollen zwei Luxuskreuzfahrtschiffe die Unterbringung der Teilnehmer der wichtigsten Veranstaltung der Klimasekte sicherstellen. 26 Prozent der Brasilianer leben unter der nationalen Armutsgrenze.
Aber sie werden diese Armut gern ertragen, wenn dafür die Mitglieder der Klimasekte auf Luxuskreuzfahrtschiffen untergebracht werden. Was für eine Heuchelei!
Brasilianische Forscher prangerten im Fachmagazin „Science“ an, dass während der Konferenz zwischen 7 000 und 12 000 Menschen auf den Luxuskreuzfahrtschiffen übernachten werden. In dem Brief heißt es – Zitat –: Bei einer Konferenz, die sich auf Klimaziele konzentriert, sollten die logistischen Planungen und Werte wie Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit übereinstimmen. – Sie berechneten, dass circa 30 000 Tonnen Kohlendioxid zusätzlich entstehen, wenn nur 7 000 Teilnehmer auf Kreuzfahrtschiffen übernachten statt in Hotels. Uijuijui! Offensichtlich sind die Forscher von der Heuchelei der Klimasekte überrascht.
Uns überrascht diese Heuchelei nicht.
Die Klimasekte besteht vorwiegend aus Heuchlern, die den Menschen vorschreiben, wie sie leben sollen, die ihnen ihre Mobilität und ihr eigenes Heim nehmen wollen, die sie gnadenlos ausplündern und Millionen Menschen verarmen lassen – und das alles, um vermeintlich das Klima zu retten. Gleichzeitig leben viele von ihnen in Saus und Braus, fliegen Privatflugzeuge, bauen Villen an Stränden, von denen sie behaupten, dass sie eigentlich bald dem rasanten Meeresspiegelanstieg zum Opfer fallen würden. Wie schon gesagt: Heuchelei pur.
Die Lügen, die uns diese Sektenmitglieder auftischen, werden von Tag zu Tag dreister. Jeden Tag wird, auf Deutsch gesagt, eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Früh, mittags, abends werden die Menschen mit Horrormeldungen zugeballert. In den Nachrichten, eingebaut in Spielfilme und in Dokumentationen, immer und überall heißt es: Die Welt geht unter, und du bist schuld daran. Du kannst die Welt aber retten, wenn du nur freiwillig Ablass zahlst, wenn du stillschweigend hinnimmst, dass deine Heimat zerstört wird, dass du deinen Arbeitsplatz verlierst, dass die Zukunft deiner Kinder auf dem Altar der Klimasekte geopfert wird.
Wir werden dir alles nehmen: dein Auto, dein Haus, deinen Job, deine Würde. Nur den Fernseher lassen wir dir, damit du teilhaben kannst an der täglichen Propaganda und der Hetze, die du dann auch noch zwangsfinanzieren darfst.
Die AfD wird diese Zwangsfinanzierung beenden.
Glücklicherweise dreht sich der Wind. Der US-Präsident bezeichnet den Klimaschwindel als das, was er ist: der größte Betrug, der jemals an der Menschheit begangen wurde.
Fast 1 000 Konzerne weltweit verabschieden sich von ihren selbstgesteckten Klimazielen. Und Bill Gates, einer der schrillsten Propagandisten, hat die Zeichen der Zeit erkannt, wendet sich vom Klimaalarmismus ab und appelliert stattdessen, gegen Armut auf der Welt vorzugehen.
Und die Armut bekämpft man eben nicht, indem man Industriestaaten wie Deutschland deindustrialisiert.
Wir als AfD werden, sobald wir in Regierungsverantwortung sind, nicht nur dafür sorgen, dass sich das Stadtbild zum Positiven wendet,
wir werden dafür sorgen, dass Wissenschaftler wieder frei von den Zwängen der Klimasekte forschen und veröffentlichen können.
Wir werden eine Wirtschafts- und Energiepolitik betreiben, die auf Wachstum, technischen Fortschritt und auf Wohlstand für die Bürger ausgerichtet ist. Wir werden, so wie Donald Trump in den Vereinigten Staaten, den Klimaschwindel beenden.
Vielen Dank.
Der nächste Redner in der Debatte ist für die Unionsfraktion Mark Helfrich.