Vielen herzlichen Dank. – Wir wurden gerade aufgefordert, Herrn Putin doch bitte einmal aufzufordern, den Krieg zu beenden – als würden wir das nicht wollen.
Herr Frohnmaier wurde zu dieser Aussage aufgefordert. Er wollte dann eine Frage stellen; das durfte er nicht. Er durfte auch keine Kurzintervention machen; da hätte er das nämlich gerne getan. Deswegen sage ich das jetzt: Herr Putin, bitte beenden Sie diesen Krieg. – Stimmst du dieser Aussage zu?
Herr Frohnmaier stimmt dem zu.
Auch er fordert Herrn Putin auf, diesen Krieg zu beenden.
Das, was wir hier bemängeln, ist der Mangel an Realismus auf Ihrer Seite. Dieses ständige Geschrei, Herr Putin müsse doch nur aufhören. Sie haben ja recht. Es ist alles wahr, was Sie sagen. Wenn er aufhören würde, wäre der Krieg beendet. Das Problem ist: Er hört im Moment offensichtlich nicht auf. Und die Frage ist, wie wir trotzdem zu einem Frieden kommen.
Uns persönlich ist wichtig, dass es trotzdem zu einem Frieden kommt und dass wir den Weg dahin beschreiten.
Am Anfang wollten Sie den Krieg gewinnen. Jetzt wollen Sie eine bessere Ausgangslage für die Ukraine erstreiten.
Wir sagen: Die Ausgangslage wird immer schlechter.
Deswegen ist es besser, dass wir jetzt schnell zu einem Ende kommen.
Wenn Sie es noch mal hören wollen: Die AfD-Fraktion fordert Herrn Putin auf, den Krieg zu beenden. Und machen wir bitte weiter, sollte er auf uns nicht hören.
Frau Kollegin von Storch, soweit ich weiß, hatte Herr Frohnmaier Redezeit in dieser Debatte und hat eine Zwischenfrage gestellt. Er hätte jederzeit Gelegenheit gehabt, alles zu sagen.
Jetzt hat Herr Abraham die Gelegenheit, zu antworten. Ich würde Sie bitten, stehen zu bleiben. – Vielen Dank.