Sehr geehrte Präsidentin! Werte Kollegen! Wenn ich den Vergleich ziehe zwischen der Panik, die jetzt in diesem Teil des Raumes herrscht, und der absoluten bräsigen Arroganz in der 19. und 20. Wahlperiode, muss ich sagen: Ja, wir von der AfD, wir sind auf dem richtigen Weg; wir machen in dieser Frage alles richtig. Wir bohren diese dicken Bretter.
Starten wir mit einem Experiment; wir fragen eine KI. Frage an die KI: Was passiert, wenn man einen schweren strategischen Fehler nicht korrigiert?
Antwort: Wird ein schwerer strategischer Fehler nicht korrigiert, führt dies in der Regel zu weitreichenden negativen Konsequenzen, die von finanziellen Verlusten bis hin zu langfristigem Scheitern einer Organisation oder eines Vorhabens reichen können.
Die wichtigsten Folgen sind Ressourcenvernichtung, Wettbewerbsnachteile, Reputationsverlust und Unumkehrbarkeit bei zu spätem Handeln.
Verlassen wir die KI. Stellen wir uns einem anderen Gedankenexperiment: Was, wenn wir 2002 statt des Atomausstiegs eine Entscheidung getroffen hätten, die kein schwerer strategischer Fehler war, sondern ein geniales Zukunftsinvestment, nämlich der massive Einstieg in die Kernkraft? Was hätten wir?
Erstens. Der Bundeshaushalt 2026 müsste keine 30 Milliarden Euro ausweisen, um ineffiziente Stromerzeuger zu subventionieren und deren hohe Strompreise auszugleichen.
Zweitens. Die Frage der Wirtschaftsminister Altmaier, Habeck und Reiche „Wie viele Gaskraftwerke und wohin damit?“ wird nicht gestellt, weil wir diese Kraftwerke nicht brauchen.
Drittens. 60 Milliarden Euro für ein Wasserstoffnetz in Deutschland können wir uns sparen; es wird nicht benötigt.
Viertens. 750 Milliarden Euro für den massiven Netzausbau parallel zu Wind- und Solaranlagen werden nicht gebraucht. Das Geld kann anderweitig ausgegeben oder dem Steuerzahler erlassen werden.
Fünftens. Rund 180 Milliarden Euro für Batteriegroßspeicher werden nicht benötigt, da es keine Erzeugungsschwankungen mehr gibt, die man ausgleichen müsste.
Sechstens. Da der Strom nur noch rund die Hälfte kostet, spart eine vierköpfige Familie rund 750 Euro pro Jahr an Stromkosten.
Siebtens. Die bisherigen Kosten von rund 600 Milliarden Euro für die Energiewende verbleiben bei den Stromverbrauchern und Steuerzahlern. Die asoziale Umverteilung von unten nach oben findet nicht statt.
Achtens. Ein subventionierter Industriestrompreis ist nicht notwendig; der Strom ist ja schon preiswert. Energieintensive Unternehmen bauen keine Stellen ab und wandern nicht ins Ausland ab. Eine Rezession findet nicht statt.
Neuntens. Der Braunkohletagebau wird beendet. Ein Strukturwandel findet dennoch nicht statt; die Arbeiter wechseln in den Kernkraftsektor.
Zehntens. Deutsche Naturparks zu Lande und zu Wasser werden nicht industrialisiert. Umweltschutz in Wäldern und Wattenmeer findet weiterhin statt.
Elftens. Da Strom preiswert und in großen Mengen verfügbar ist, genießen Elektroautos und Wärmepumpen eine breite gesellschaftliche Akzeptanz. Subventionen und Gesetze, um diese in den Markt zu pressen, sind nicht notwendig.
Zwölftens. Die große Verfügbarkeit billigen Stroms in Deutschland führt zur Ansiedlung von KI und Techkonzernen. Deutschland hätte tatsächlich eines der globalen Top-Ten-Techunternehmen.
Dreizehntens. Ein Strafgeld der EU wegen Nichterfüllung der Klimaziele von bis zu 34 Milliarden Euro muss nicht gezahlt werden; das Verfahren findet gar nicht statt.
Vierzehntens. Schweden wird nicht mit der Aufkündigung des europäischen Strommarktes drohen, da Deutschlands solides Stromnetz nicht die Strompreise in Südschweden destabilisiert, wie es derzeit der Fall ist.
Fünfzehntens. Große Gaspipelines und LNG-Terminals werden nicht gebraucht, weil der Gasbedarf viel geringer ist.
Sechzehntens. Autokratische Länder verdienen weniger mit dem Verkauf von Gas. Kriegskassen zur Unterstützung von Terror und Invasion bleiben leer und die Welt ein friedlicherer Ort.
Ich könnte noch weitere Gründe nennen; aber die Zeit läuft mir davon. Deswegen, meine Damen und Herren: Dass der Kanzler Mehrheiten in diesem Haus nutzen kann, wenn er will, wurde vergangenes Jahr rund um die Verschärfung der Migrationsfrage unter Beweis gestellt. Sie haben also nicht mal eine Ausrede, ganz egal, wie sehr Sie sie brauchen.
Im Fazit: Der Wiedereinstieg in die Kernkraft ist für Deutschlands Zukunft wichtiger und bedeutender als das Weiterbestehen dieser Regierungskoalition.