Sehr geehrte Kollegin, es ist ja immer wieder schön, zu merken, dass Sie entweder nicht zuhören oder nicht verstehen, was wir sagen – wahrscheinlich eher Letzteres.
Ja, ich habe mich sehr wohl immer wieder gegen eine Erweiterung der Finanzierung von Frauenhäusern ausgesprochen
und werde das auch in Zukunft machen. Selbstverständlich lehne ich auch die Istanbul-Konvention ab, und ich erkläre Ihnen auch, wieso.
Jeder einzelne Euro, der in diese Frauenhäuser gesteckt wird, sorgt nicht dafür, dass Frauen davor geschützt werden, überhaupt flüchten zu müssen. Warum sind es in der Regel gerade die migrantischen Frauen, die vor ihren migrantischen Männern fliehen? Diese können nicht akzeptieren, dass die migrantischen Frauen in Deutschland frei leben wollen, dass sie kein Patriarchat auf ihren Schultern tragen wollen,
dass sie nicht nur hinter dem Herd stehen wollen, dass sie Auto fahren wollen, dass sie arbeiten wollen und dass sie sich vielleicht auch von ihrem Partner trennen wollen.
Das sind die Gründe, warum die migrantischen Frauen in die Frauenhäuser fliehen: weil die migrantischen Männer, vor denen sie fliehen, die Freiheit, die freie Entfaltung dieser Frauen nicht respektieren. Deswegen sage ich Ihnen, sehr geehrte Frau Kollegin: Es braucht kein weiterer Euro in Frauenhäuser verschwendet zu werden,
sondern das Geld muss in Präventivmaßnahmen und in Remigration gesteckt werden.
Wir brauchen Polizei und Justizbehörden, die diese Männer knallhart bestrafen und nicht, so wie Sie vielleicht wollen, weiterhin verhätscheln.
Herr Präsident, ich glaube, meine Antwort reicht aus, und ich würde gerne mit meiner Rede fortfahren.
Vielleicht schaffen es die Damen und Herren von den Grünen, ein bisschen stiller zu sein; ansonsten nehmen Sie einfach mal eine Valium, wenn es Sie beruhigt. Ich würde gerne fortfahren.
Also, meine Damen und Herren, ich habe gerade davon gesprochen: Es braucht drei Punkte, um – –
– Herr Präsident, könnten Sie mir mal ein bisschen behilflich sein? Herr Omid Nouripour macht das immer wunderbar.
Nee? – Gut, na dann.