Liebe Frau Kollegin Gohlke, auch da kann ich mich noch mal wiederholen. Man kann bei jedem Haushalt fragen: Warum ist dieses oder jenes notwendig? Warum wird dieses oder jenes gemacht? – Diese Art erwarte ich ehrlicherweise nicht von gewählten Mitgliedern des Deutschen Bundestages. Sie kennen sich gut aus; Sie wissen, wie die einzelnen Haushalte aufgestellt sind bzw. aufgestellt werden. Und genauso wie ich in meinem eigenen Bereich nicht zulasse, dass da Dinge gegeneinander ausgespielt werden – nach dem Motto: warum wird was für die Raumfahrt ausgegeben, und warum wird nicht alles für die Gesundheitsforschung ausgegeben? –, möchte ich das eben auch bei den unterschiedlichen Bundeshaushalten nicht.
Noch mal – ich habe es vorhin schon erwähnt –: Wir haben gesagt, wir werden uns des BAföGs noch mal annehmen. Das ist übrigens auch mehr als nur eine Erhöhung. Es geht auch darum, dass das BAföG leichter zugänglich gemacht wird, dass die Studentinnen und Studenten die Möglichkeit haben, es niedrigschwelliger zu beantragen. Das hat ganz viel mit Digitalisierung zu tun; das hat mit unserem BAföG-Chatbot zu tun, den wir demnächst auf den Markt bringen werden. Also: Es ist ein ganz großes Gesamtpaket.
Aber noch mal: Das eine zu tun, ohne das andere zu lassen, ist die richtige Lösung –