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77. Sitzung
Donnerstag, 7. Mai 202621. Wahlperiode, 77. Sitzunga) Beratung des Antrags der Abgeordneten Martin Reichardt, Sebastian Maack, Gereon Bollmann, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD — Deutschland braucht mehr Kinder – Neuausrichtung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung — b) Beratung des Antrags der Abgeordneten Kerstin Przygodda, Martin Reichardt, Sebastian Maack, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD — Babys willkommen heißen – Nationaler Aktionsplan für eine familienfreundliche Gesellschaft
15 VermerkeReaktionswert: sehr hoch253 Wörter Im Protokoll lesen

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Frau Kollegin, man weiß ja gar nicht, wo man überhaupt anfangen soll bei dem Mischmasch, den Sie hier gerade erzählt haben und der mit dem Antrag überhaupt nichts zu tun hatte.

Aber mit Ihrer Rede! Ich bin auf Ihre Rede eingegangen!

Erstens. Vielleicht erinnern Sie sich noch daran, dass wir zu der Situation mit den Falken hier eine einstündige Plenardebatte hatten,

…, wo Sie das verharmlost haben!

wo sich alle demokratischen Fraktionen ganz klar positioniert hatten.

Zurufvon der AfD: Für Schwulenpornos!

Das, was Sie hier betreiben, ist mal wieder die Unwahrheit. Sie haben hier einfach Sachen weggelassen,

Welche denn?

damit Sie aus diesem Schnipsel wieder was für Tiktok machen können.

Welch Unterstellung!

Wir können ja nix dafür, dass Sie keinen Erfolg bei Tiktok haben!

Ich finde nicht, dass das ein parlamentarischer Umgang miteinander ist.

Beifallbei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN und des Abg. Dr. Konrad Körner [CDU/CSU]

Zweitens. Der Kollege Pöpsel hat ja gerade sehr gut dargelegt, was in den letzten Jahren und Jahrzehnten familienpolitisch in diesem Land gut gelaufen ist.

Lachender Abg. Birgit Bessin [AfD]

Was denn? Nichts!

Das ist zum Beispiel die Einführung des Elterngeldes. Das ist Ihnen vielleicht ein Dorn im Auge, wenn Sie davon träumen, dass Mutti bloß zu Hause bleibt.

Wie bitte? Also, ich bin als Mutter hier!

So ein Schwachsinn! Sagt er zu einer Mutter, die hier gearbeitet hat!

Im Übrigen: Wenn eine Mutter das tut, habe ich davor großen Respekt. Aber ich bin sehr dafür, dass wir die Vielfalt von Gesellschaft abbilden und wir für alle Familien und Familienmodelle hier das Richtige machen.

Wie viele Kinder haben Sie denn?

Sie wollen genau das Gegenteil, und das steht auch in Ihrem Antrag so eindeutig drin.

Darin steht, dass Sie das traditionelle Familienbild in den Mittelpunkt setzen wollen.

Ja, das steht dadrin! Das stimmt!

Jede traditionelle Familie hat ihre Daseinsberechtigung. Es ist schön, wenn Familien so zusammenleben.

Das will die Mehrheit der jungen Leute in Deutschland!

Aber für die anderen gilt das genauso. Wir sollten da keinen Unterschied machen; Sie machen aber Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen, und das finde ich sehr schäbig.

Beifallder Abg. Rasha Nasr [SPD]
Beifallbei der Linken

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