Ja, gerne. Fangen wir mit dem Fall von Mr. Cash Money an: 24 Kinder. Er selbst arbeitet nicht, die Mütter arbeiten nicht, 24 Kinder: Da können Sie ganz einfach nachrechnen, was das kostet – Ihre Fraktion hat uns gestern noch hier vorgeworfen, wir würden die Sätze nicht kennen, die die Leute im Sozialleistungsbezug bekommen –: Leistungen für 24 Kinder plus Leistungen für die Mütter und den Vater,
das macht pro Jahr 1,5 Millionen Euro; das können Sie sich anschauen.
Darüber hinaus muss man einfach sagen – lassen Sie mich noch den Satz sagen –: Sie beispielsweise und die Grünen sind ja immer diese großen Freunde von Dunkelfeldstudien. Ich wünschte, wir würden in dem Bereich mal eine Dunkelfeldstudie machen
und nicht bei dem vermeintlichen Rassismus, eine richtig ernstgemeinte Studie, nicht von Ihnen in Auftrag gegeben. Wir wissen, dass es ganz, ganz viele Fälle gibt. Ich lade Sie gerne in meine Heimatstadt Hagen ein. Da können wir gemeinsam die Ausländerbehörde besuchen, und dann zeige ich Ihnen mal, was wir für Fälle von Sozialmissbrauch und Sozialleistungsbetrug haben.
In einer geschönten Welt mag das so sein, dass es 73 Fälle sind. In der Lebenswirklichkeit werde ich mit Ihnen in meiner Stadt 73 Fälle finden.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, mit all diesen Vorkehrungen, die ich gerade genannt habe, werden wir künftig das Schlupfloch der Scheinvaterschaften endlich schließen.
Dieses Gesetz ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung unseres Rechtsstaates und auch zur Bekämpfung von Sozialmissbrauch. Und nicht nur das. Wir sorgen dafür, dass die Vaterschaft das bleibt, was sie eigentlich sein sollte: ein Ausdruck von familiärer Verbundenheit, von Verantwortung und Fürsorge und kein kriminelles Geschäftsmodell.
Danke.