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88. Sitzung
Mittwoch, 8. Juli 202621. Wahlperiode, 88. SitzungAktuelle Stunde — auf Verlangen der Fraktion der AfD — Mutmaßliche Angriffe gegen Journalisten in Erfurt am vergangenen Wochenende
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Vielen Dank. – Nein, nicht „vielen Dank“. Was soll das?

Heiterkeitbei Abgeordneten der SPD, der CDU/CSU, des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN und der Linken

Also, es ist natürlich spannend, dass „das freundliche Gesicht des Nationalsozialismus“ jetzt von mir wissen will, wie ich es mit der Pressefreiheit halte.

Zurufevon der AfD: Oh!

Ich finde, Sie sollten da mal ein bisschen runterdrehen.

Zurufdes Abg. Maximilian Kneller [AfD]

Ich werde mich nicht auf die Beispiele einlassen, die Sie gerade gebracht haben,

– Okay, ich war die ganze Zeit ruhig, als Ihre Kollegen hier gesprochen haben. Vielleicht geben Sie mir jetzt den gleichen Respekt einmal zurück.

Beifallbei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU und der Linken

Einfach mal antworten!

– Ja, würde ich gerne, aber Sie quatschen die ganze Zeit rein.

Sie verweigern sich!

Ich mache das gerne. – Alles klar; gut.

Ich werde nicht auf diese Beispiele eingehen, und ich sage Ihnen auch, warum: weil Sie hier gerade in Ihrer Kurzintervention null darauf abgestellt haben, was ich in meiner Rede gesagt habe. Ich habe sehr deutlich gemacht, dass mir egal ist, von welchem Medium Journalistinnen und Journalisten kommen, dass die Pressefreiheit für alle Kolleginnen und Kollegen der Presse gilt. Andersrum wird ein Schuh draus: Sie sind doch diejenigen, die jedes Mal eskalieren, wenn zum Beispiel Dunja Hayali unbequeme Fragen stellt.

Sagen Sie mal was zu Faeser!

Wenn der „Spiegel“ recherchiert,

Sie verbieten es einfach!

dann werden Kollegen als Faschisten bezeichnet. Ich glaube, Sie sollten sich fragen, wie Sie es mit der Pressefreiheit halten.

Beifallbei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU und der Linken

Sie verbieten doch die Magazine!

Das, was Sie hier gerade mit Ihrer Kurzintervention getan haben, ist nichts anderes als Whataboutism. Und darauf gehe ich nicht ein, weil uns das alle nicht weiterbringt.

Vielen Dank.

Beifallbei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN und des Abg. Maik Brückner [Die Linke]

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