Dieses Gesetz – das will ich auch noch mal betonen – ist ausdrücklich auch kein Versuch, die Erneuerbaren auszubremsen; das wird hier ja auch immer wieder behauptet. Das 80-Prozent-Ziel steht.
Fazit: Das hier ist ein gutes Gesetz. Ich bin auch dankbar, dass wir es heute noch vor dem Beginn der sitzungsfreien Zeit verabschieden können. Und ich möchte mich auch dem Dank an alle Berichterstatter anschließen, dass wir hier wirklich gut vorangekommen sind. Auch danke an das Haus. Die Beratungen waren wirklich konstruktiv, und wir haben hier ein gutes Ergebnis zustande bekommen.
Sind damit alle Energieprobleme am Standort gelöst? Sicher nicht. Kein Zweifel: Die Energiebedarfe werden auch in den kommenden Jahren massiv steigen. Wir wollen weite Teile der Gesellschaft elektrifizieren. Auch der Bedarf für KI-Anwendungen, wo wir auch weltweit dabei sein wollen, wird steigen.
Wie schaffen wir das? Durch den konsequenten Ausbau der Erneuerbaren. Daran werden wir festhalten, Frau Uhlig,
aber nach strikt marktwirtschaftlichen Kriterien. Die Zeit der Endlossubventionen und der hohen zweistelligen Eigenkapitalrenditen auf Kosten der Unternehmen und der Verbraucher muss vorbei sein. Und ja, wir schaffen das auch durch Technologieoffenheit. Die Erneuerbaren werden für die Energiewende ganz zentral sein. Aber wir sind auch offen für wirksame Übergangslösungen
– das Gesetz heute ist das beste Beispiel –, auch für die Nutzung und Speicherung von Kohlenstoff und auch für Weiterentwicklungen in der zivilen Nutzung der Kernenergie. Jens Spahn hat heute Morgen an dieser Stelle gesagt: Wir wollen, dass Deutschland der Standort ist, wo das erste Fusionskraftwerk steht.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, „Whatever it takes“ gilt auch hier. Ich möchte unseren Unternehmen zurufen können: Wir sorgen am Standort Deutschland für sichere, saubere und bezahlbare Energie, und zwar in den Mengen, wie es gebraucht wird!
Herzlichen Dank.