Zum Inhalt springen

So viel Freiheit wie möglich, nicht mehr Einschränkungen als nötig

Vollständigen Titel des Tagesordnungspunkts anzeigen

Coronakrise bewältigen – So viel Freiheit wie möglich, nicht mehr Einschränkungen als nötig

Tagesordnungspunkt 13 · 19. Wahlperiode

Bundestagsdebatte vom 23. April 2020 · 156. Sitzung

Reden
14
Reaktionswert
Lebhaft

Der Reaktionswert zählt, wie oft das Protokoll während einer Rede Reaktionen aus dem Saal vermerkt. Ein Zwischenruf zählt 3 Punkte, Lachen 2, Beifall und jede andere Reaktion 1. Enthält die Rede eine Zwischenfrage, kommen einmalig 5 Punkte dazu. Der Wert sagt nichts über die Qualität einer Rede.

Zugehörige Drucksachen

Reden in dieser Debatte

Von jeder Rede steht hier ein kurzer Ausschnitt. „Rede einzeln öffnen“ zeigt den ganzen Text.

  1. 1. Rede · Stefan Ruppert · FDP

    Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ganz herzlichen Dank für die wertschätzenden Worte, die ich genau so auch zurückgeben kann. Lassen Sie mich in meiner letzten Rede vielleicht nur einen Satz zum vorliegenden Antrag sagen: Wir haben einen Moment einer großen Krise erlebt. Hier wie im Alltag offenba

  2. 2. Rede · Johann Saathoff · SPD

    Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich will mehr als nur einen Satz zu dem Antrag sagen, aber nicht, weil er vom Inhalt her so viel Bestand hat, sondern weil er ein Stück weit auch Ihr Weltbild widerspiegelt. Dem vorliegenden Antrag ist zu entnehmen, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Cor

  3. 3. Rede · André Hahn · Die Linke

    Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Gestatten Sie mir zu Beginn, den Muslimen in Deutschland zum heute beginnenden Ramadan die besten Wünsche zu übermitteln. Das verbinde ich mit dem Dank dafür, dass sich die Muslime seit Beginn der Coronakrise hier genauso solidarisch wie andere Religionsgemeinschaften verhalten

  4. 4. Rede · Kirsten Kappert-Gonther · BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    Frau Präsidentin! Liebe Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in einem Flugzeug, und das Flugzeug stürzt ab. Sie haben Glück im Unglück: Sie haben einen Fallschirm dabei. Sie legen ihn an. Der Fallschirm öffnet sich, wodurch sich der Fall verringert. Und mitten im Flu

  5. 5. Rede · Stephan Pilsinger · CDU/CSU

    Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! In den vergangenen Wochen und Monaten dieser Krise haben die Menschen in unserem Land unter Beweis gestellt, dass wir als Gesellschaft in der Lage sind, füreinander einzutreten: gemeinsam, entschlossen und solidarisch. An dieser Stelle möchte ich zunächst ausdrücklich den Einsa

  6. 6. Rede · Detlev Spangenberg · AfD

    Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! „Coronakrise bewältigen – So viel Freiheit wie möglich, nicht mehr Einschränkungen als nötig“, so der Titel. Wenn ich zusammenfasse, was in den letzten Wochen passiert ist, was die Regierung und die sie tragenden Parteien so getan haben, sage ich: Zu spät gehandelt, dann

  7. 7. Rede · Detlev Spangenberg · AfD

    Meine Damen und Herren – letzter Satz –, wir möchten in aller Deutlichkeit sagen: Grundrechtseinschränkungen laut § 5 des Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite – das kennen wir ja alle – sind klar zu befristen. Es gibt für uns keine Einschränkungen der Grundrechte durc

  8. 8. Rede · Rudolf Henke · CDU/CSU

    Das Glas ist ein bisschen leer. Ich bin nicht sicher, ob daraus schon getrunken wurde. Ist das Wasser frisch?

  9. 9. Rede · Rudolf Henke · CDU/CSU

    Alles gut, ich habe es nicht verfolgt. So frei wie möglich, so wörtlich wie nötig. Das war der Spruch meines alten Lateinlehrers – neun Jahre Latein –, der uns immer gesagt hat, wie man übersetzen muss. So frei wie möglich, so wörtlich wie nötig. Und deswegen ist mir die Überschrift des Antrags, den wir jetzt hier disk

  10. 10. Rede · Rudolf Henke · CDU/CSU

    Ja, ich erlaube.

  11. 11. Rede · Detlev Spangenberg · AfD

    Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Verehrter Kollege, ich habe gesagt: Nachdem das bekannt ist, halten Sie die Maßnahmen trotzdem aufrecht, obwohl wir bei einer Reproduktionsrate von unter 1 sind; deswegen brauchen wir diese Maßnahmen nicht mehr aufrechtzuerhalten. Das war meine Rede. Ich war nicht der Hellseher; das hab

  12. 12. Rede · Rudolf Henke · CDU/CSU

    Herr Spangenberg, ich antworte Ihnen gerne, und ich erinnere an die Lage von Mitte März: Da betrug das tägliche Wachstum der Infektionen 30 Prozent. Bei einer Fortsetzung dieser Dynamik hätten wir zu Ostern eine völlige Überlastung aller gesundheitlichen Versorgungseinrichtungen in Deutschland erlebt. Wir hätten zu Ost

  13. 13. Rede · Rudolf Henke · CDU/CSU

    Deswegen sage ich, dass diese Gefahr, von der Sie selber ausgehen – sonst wäre ja keine wöchentliche Überprüfung der Maßnahmen nötig –, weiterhin besteht. Dass wir das Schlimmste abwenden konnten, ist eine riesengroße Gemeinschaftsleistung aller Bürgerinnen und Bürger, aller politisch Verantwortlichen im Land, von alle

  14. 14. Rede · Rudolf Henke · CDU/CSU

    Ich komme zum Schluss. – Wahr ist natürlich auch, dass Arbeitslosigkeit, Armut, Überforderung, Repression und Angst krankmachen können. Und auch darauf muss man achten. Wirtschaft und Gesundheit sind keine Gegensätze, und manch einer müsste vielleicht klarer sagen, nach welchem Monitoringsystem man sich richten soll. A

Fraktionen

  • CDU/CSU7
  • AfD3
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN1
  • Die Linke1
  • FDP1
  • SPD1