Herr Maas, ich will zur ursprünglichen Frage zurückkehren. Wir haben gehört, wie die Hilfskräfte unserer deutschen Soldaten behandelt werden. Aber im Grunde ist die Gefährdung für die Hilfskräfte der Entwicklungshilfe ähnlich. Dort arbeiten Leute in Projekten, zum Beispiel zur Frauen- und Demokratieförderung, die ein Dorn im Auge der Taliban sind. Sie haben dort Projekte diametral zu den Interessen der Taliban betrieben und werden jetzt nicht auf Wohlgefallen der Taliban stoßen.
Halten Sie es für richtig, dass nur für Kräfte, die den Verteidigungskräften geholfen haben, eine privilegierte Ausreisemöglichkeit geschaffen wird? Muss es so etwas nicht eigentlich auch für die Kräfte in der Entwicklungshilfe geben?