Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die AfD ist jetzt über ein Jahr im Deutschen Bundestag.
Leider!
Gott sei Dank!
Endlich was los hier!
Wir haben uns in dieser Legislaturperiode oft und viel mit der Frage beschäftigt: Was können wir tun, was können wir verbessern, damit wir das mit den Flüchtlingen in unserem Lande schaffen?
Das wurde aber höchste Zeit!
Wir haben viele Gesetzesänderungen vorgenommen. Wir haben Mittel für die Kommunen bereitgestellt, gerade im aktuellen Haushalt; ich freue mich, dass der Bund zu seiner Verantwortung steht. Wir haben auch in dieser Woche über den Migrationspakt und soeben über den Flüchtlingspakt diskutiert – alles Elemente und Bausteine, die uns helfen, die große Herausforderung durch die vielen Menschen, die auf der Welt auf der Flucht sind und von denen eben auch ein Teil bei uns ist, in den Griff zu kriegen.
Der konstruktive Beitrag der AfD zur Lösung dieser Probleme ist
Dass wir überhaupt darüber sprechen!
Nullkommagarnichts.
Sie würden doch gar nicht darüber reden, Herr Hardt, wenn es uns nicht gäbe!
Sie bekämpfen einen Migrationspakt und einen Flüchtlingspakt,
Ihr habt die Grenzen geöffnet, ohne Parlament!
der aus Sicht aller Menschen, die etwas von dieser Aufgabe verstehen, einen großen Beitrag dazu leistet, dass dieses Thema geordnet, im Einvernehmen mit anderen Ländern und den betroffenen Menschen gerecht werdend gelöst werden kann.
So geordnet, wie ihr das 2015 gemacht habt!
Ich habe den Verdacht, Herr Gauland, dass Ihre Politik gegen eine geordnete Flüchtlingspolitik eigentlich darauf angelegt ist, dass dieses Problem nicht gelöst wird, damit Sie in diesem Sumpf von Angst und Ungeordnetheit weiter nach Ihren braunen Stimmen fischen können.
Es ist ein Sumpf von Angst, den Sie ausgelöst haben!
Sie wollen dieses Problem überhaupt nicht lösen, weil Sie überhaupt nur auf dem Rücken dieses Problems in den Bundestag gekommen sind.
Sie sollten uns nicht beschuldigen! Von Ihnen lasse ich mir das gar nicht gefallen!
