Ich denke, zu der ganzen Frage „GEG und Wärmeplanung“ wird es sehr viele Fragen von Ihnen geben – deswegen ein paar Worte zu anderen Themen.
Es wird gerade viel über die Sektorziele im Gebäudebereich diskutiert. Wir wollen den Blick weiten und weitere Potenziale für CO2-Reduzierung im Gebäudebereich erschließen. Deswegen ist es gut, dass Cem Özdemir und ich heute im Kabinett eine gemeinsame Holzbauinitiative vorlegen konnten; denn gerade Holz als CO2-Speicher ist ganz gut geeignet, um zum einen die CO2-Bilanz des Gebäudebereiches zu verbessern, zum anderen seriell und modular zu bauen. Das ist eine große Hoffnung für die Ausweitung der Kapazitäten im Wohnungsbau, aber natürlich auch im Hinblick darauf, schnell und preiswert zu bauen. Deswegen werden wir selbst eine Geschäftsstelle für modulares und serielles Bauen einrichten, um deutschlandweit die Bedingungen für diese Bauart zu verbessern. – Das ist das eine.
Das andere ist: Ich freue mich sehr, dass ich dem Haushalts- und dem Bauausschuss ein Konzept aus meinem Haus mit unterschiedlichen Varianten zur Wohngemeinnützigkeit zuleiten konnte, und bin sehr interessiert am parlamentarischen Feedback für die Weiterentwicklung dieses wichtigen Elements, um preiswertes Wohnen in Deutschland zu etablieren. Das gab es über Jahrzehnte, und mein Wunsch ist, dass wir es wieder schaffen.
Ich darf mich beim Parlament für Geld bedanken: einmal 400 Millionen Euro für die Sanierung von Jugend-, Kultur- und Sporteinrichtungen – das Programm ist jetzt für die Kommunen zur Bewerbung eröffnet –, zum anderen 200 Millionen Euro zusätzlich für die Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel. Hier haben wir die Anwendungsmöglichkeiten erweitert und das wichtige Thema Hitze adressiert. Das heißt, auch Investitionen in Hitzeaktionspläne können über dieses Programm finanziert werden. Ich würde mich freuen, wenn Sie die Gelegenheit nutzen, auch in Ihren Wahlkreisen heftig Werbung für diese zusätzlichen Investitionen des Bundes in die so wichtige kommunale Infrastruktur zu machen.
Herzlichen Dank.
Wir kommen jetzt zunächst zu den Fragen zu den beiden Berichten und zu den Geschäftsbereichen der anwesenden Mitglieder der Bundesregierung. Ich will jetzt alle wieder darauf hinweisen, bitte sowohl bei der Frage als auch bei der Antwort auf die Zeit zu achten, sodass möglichst viele Kolleginnen und Kollegen ihre Fragen stellen können und ich Ihnen nicht ins Wort fallen muss; das mache ich ungerne.
Wir beginnen mit dem Kollegen Hansjörg Durz aus der CDU/CSU-Fraktion.