Sehr geehrter Herr Abgeordneter, niemand hat die Absicht, Wahlkampf zu machen.
Aber ganz im Ernst: Das Gebäudeenergiegesetz, so wie es jetzt ist, ist ursprünglich von der Vorgängerregierung übernommen worden, in der Zuständigkeit von Peter Altmaier und Horst Seehofer erarbeitet worden und hat eine ganze Latte von sehr detaillierten Regelungen, was man an Bestandsgebäuden machen soll. Wir finden, dass diese Regelungen sehr schwer zu administrieren sind für die Handwerker und die Hausbesitzer. Deswegen arbeiten wir in Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium daran, das einfacher zu machen. Zum Beispiel arbeiten wir daran, dass man nicht für jede einzelne Haussanierung eine spezielle Berechnung machen muss – das ist für die Durchführenden und die Planer sehr kostenintensiv –, sondern mit Einspartabellen arbeitet, mit denen man für bestimmte Gebäudetypen und bestimmte Sanierungsmaßnahmen pauschal berechnet, was für einen Einspareffekt das hat.
Der zweite Punkt ist Ihnen auch bekannt, nämlich dass wir die EPBD-Richtlinie umsetzen müssen. Dazu gibt es Arbeitseinheiten zwischen meinem Haus und dem Wirtschaftsministerium, und das wird auch die nächste Bundesregierung bis zum Frühling 2026 umsetzen müssen.