Ein Punkt in diesem Bundeswehrbeschaffungsbeschleunigungsgesetz ist, dass wir mehr auf solche europäischen Beschaffungen setzen wollen, weil es in den einzelnen Ländern dann eben nicht zu diesen unterschiedlichen Verfahren kommt. Es ist nicht so, dass sich nur Deutschland jetzt besser ausstattet, sondern in anderen Ländern ist das auch der Fall. Um ein abgestimmtes Verfahren zu haben, damit das schneller gehen kann, vielleicht auch kostengünstiger und effizienter, weil man das zusammen macht, setzen wir darauf, beispielsweise über OCCAR, diese Möglichkeit der europäischen Beschaffung mehr zu nutzen. Damit sind die Systeme auch interoperabel; das ist auch ein positiver Nebeneffekt. Daher setzen wir sehr darauf, dass das in Zukunft weiter möglich ist.
Die Eurodrohne ist ein Beispiel, wo das gelebt wird. Wir Deutschen – da bin ich mit meinem französischen Kollegen, der neu im Amt ist, schon in regem Austausch – setzen weiter auf Projekte wie FCAS; das ist uns ganz wichtig. Wenn wir gute Industriearbeitsplätze in Europa, auch in Deutschland haben wollen, dann müssen wir auch die entsprechenden Aufträge vergeben können. Auf diesem Weg sind wir.