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17. Sitzung
Mittwoch, 9. Juli 202521. Wahlperiode, 17. SitzungBefragung der Bundesregierung
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Frau Kollegin, der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat ja heute Morgen in seinem Beitrag hier ausführlich auf diese Vorwürfe geantwortet. Ich will aus meiner Sicht noch einmal sagen: Ich teile die Einschätzung, die Jens Spahn hier heute vorgetragen hat, und ich habe keinen Zweifel an der Richtigkeit seiner Aussagen und seiner Bewertung dieser Vorgänge, die wir heute in der Rückschau so ein bisschen mit leichter Hand anders beurteilen können als damals, als in der Krisensituation schnell gehandelt werden musste. Das ist ein zentraler Unterschied.

Beifallbei der CDU/CSU

Wissen Sie, zu Frau Sudhof nur eine Bemerkung. Wenn sie wirklich darum bemüht gewesen wäre, einen Bericht zu verfassen, der alle Seiten betrachtet, dann hätte sie wenigstens auch einmal die Gelegenheit gefunden, mit Jens Spahn über diese Themen zu sprechen.

Beifallbei der CDU/CSU
Zurufevon der Linken: Hä?

Allein die Tatsache, dass eine als Sonderermittlerin eingesetzte Person es nicht für richtig hält, mit dem Betroffenen zu sprechen,

Zurufevom BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und von der Linken

verletzt nach meinem Rechtsempfinden fundamentale Rechte

Sie hatte einen Auftrag des Ministeriums!

in einem rechtsstaatlichen Verfahren,

Beifallbei der CDU/CSU

wo auch der Betroffene einmal das Recht haben sollte, gehört zu werden. Und deswegen bleibe ich bei meiner Einschätzung. Ja.

Es gab doch keine Ermittlungsbefugnis! Es war ein Auftrag des Ministeriums!

Frau Mazzi, Sie haben die Möglichkeit zur Nachfrage. Ich will aber noch mal an die vereinbarte Antwortzeit erinnern. – Bitte schön.

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