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21. Sitzung
Donnerstag, 11. September 202521. Wahlperiode, 21. SitzungGesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag aufheben – Rechtsklarheit und Schutz vulnerabler Gruppen wie Frauen und Jugendlicher wiederherstellen
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Rednerwechsel

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich weigere mich inzwischen, darauf einzugehen. Ich musste mir heute hier in diesem Plenum eine Debatte über einen Antrag der AfD auf Zurückweisung aller asylsuchenden Personen an den Grenzen anhören.

Hätten doch rausgehen können!

Ich musste mir eine Debatte über einen Antrag auf Rückkehr zur Kernenergie anhören.

Beifallbei Abgeordneten der AfD

Sie müssen sich ganz viel anhören!

– Seien Sie mal ruhig!

Danach kam die übliche Aufhebung der Immunität einer Ihrer Abgeordneten zur Durchführung von Hausdurchsuchungen, und jetzt muss ich mir noch diese Diskussion zum Selbstbestimmungsgesetz antun.

Das ist Ihre Aufgabe!

Das ist Ihre Aufgabe! Ich meine, als Sozialdemokrat arbeitet man nicht besonders gern!

Haben wir in diesem Land wirklich gar keine anderen Probleme, als immer wieder diesen Unsinn hier zu besprechen?

Beifallbei der SPD, dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Linken sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU

Das ist Ihre Aufgabe!

Das frage ich Sie ehrlich.

Was erwarten Sie denn von uns?

Sie bringen das immer wieder auf die Tagesordnung und erwarten, dass wir jedes Mal – ich glaube, es ist das zehnte Mal, dass ich dazu reden muss – auf dieselben Dinge antworten.

Und weil Sie immer das Falsche sagen, wählt Sie keiner mehr! Das ist Ihr Problem!

Damit machen Sie es ja zum Problem und erzählen überall, es gebe ein Problem, obwohl es kein Problem gibt, meine sehr verehrten Damen und Herren.

Doch, Sie haben ein Problem, weil es wählt Sie niemand mehr!

Weil Sie immer auf die Geschichte zurückgreifen: Sie weisen in Ihrem Antrag darauf hin, dass viele Personen in Großstädten, in urbanen Räumen, in Berlin ihren Geschlechtseintrag ändern. Seit dem Mittelalter gilt der Satz: Stadtluft macht frei. Deshalb gibt es natürlich viel mehr solcher Menschen in den Großstädten, in den urbanen Räumen – fragen Sie mal Cindy aus Marzahn; die kann das erklären – als woanders.

Heiterkeitbei Abgeordneten der SPD und der Linken

Das ist sicherlich für Sie eine Bildungsinstitution! Das will ich glauben!

Wir finden die urbanen Räume toll. In Köln sagen wir: Jeder Jeck ist anders. – Und in Hamburg sagen wir: An der Alster, an der Elbe, an der Bill’, dor kann jeder eener moken, wat he will. – Das wird die AfD in unserem Land und in unseren Städten nicht ändern.

Vielen Dank.

Beifallbei der SPD, der CDU/CSU, dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Linken

Abwarten! Immer hübsch abwarten!

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