Vielen Dank, Herr Präsident, dass Sie die Kurzintervention zulassen. – Herr Auernhammer, Sie haben eben davon gesprochen, wir als AfD würden spalten.
Ich weise mal darauf hin, dass es der DOSB ist, der uns von allen Zusammenkünften mit den Sportlern ausgrenzt und damit spaltet.
Ich möchte mal ganz gerne erleben, wie der DOSB zum Beispiel in Ostdeutschland mit einem Drittel aller Ehrenamtlichen, die vielleicht AfD wählen – das sind die Zahlen, wenn man sich die Wahlergebnisse ansieht –, zurechtkommen will; das möchte ich erleben. Und in Westdeutschland sind es dann halt 25 Prozent der Leute, die vielleicht AfD wählen. Wie wollen Sie da die Vereinskultur hochhalten? – Das ist das Erste.
Zweitens. Es wird hier von allen Rednern immer gesagt, die 40 Milliarden Euro seien viel zu viel und kämen irgendwie aus dem Nichts. Nein, sie kommen nicht aus dem Nichts. 2018 haben der DOSB, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Städtetag festgestellt, dass wir einen Sanierungsbedarf von 31 Milliarden Euro haben. Das ist sieben Jahre her. Wir haben Inflation. Die 40 Milliarden Euro sind absolut angemessen.
Und wir sind die Einzigen, die diesen Bedarf auch adressieren. Wir machen das im Bundesprogramm, und wir wollen, dass danach die Kommunen die Sportstätten übernehmen und warten.
So, und jetzt kommen wir mal zur Gegenfinanzierung, die ja auch immer wieder angesprochen wird. Ihnen ist wahrscheinlich entgangen: Wir haben 1000 Haushaltsanträge gestellt,
um das alles gegenzufinanzieren. – Und Sie alle haben gestern im Sportausschuss bei unseren 17 Haushaltsänderungsanträgen zum Thema Sport 17-mal den Arm für Nein gehoben.
Frage: Warum verbreiten Sie denn solche, ich sage mal, Fake News, obwohl Sie es besser wissen?