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36. Sitzung
Mittwoch, 5. November 202521. Wahlperiode, 36. SitzungDen Deutschen Verlagspreis grundlegend reformieren – Keine Steuergelder für Verlage, deren Programme auch linksextreme Inhalte umfassen
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Rednerwechsel

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Als Erstes einmal: Herzlichen Glückwunsch allen ausgezeichneten Verlagen! Denn Sie, die Verlagsvertreterinnen und Verlagsvertreter, machen eine ganz hervorragende Arbeit in Ihrem Bereich. Sie zeigen das breite Spektrum und die Vielfalt unserer Verlagslandschaft.

Zurufdes Abg. Dr. Götz Frömming [AfD]

Das ist ganz großartig, und das wird auch weiter unsere Unterstützung erfahren.

Beifallbei der SPD, der CDU/CSU, dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Linken

Und dann kommt die AfD daher und entdeckt, dass viele Verlage sich aktiv für unsere Demokratie einsetzen, dass sie gegen Faschismus, dass sie gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit arbeiten. Schließlich macht die AfD noch ein paar Publikationen aus, die ihr nicht gefallen, unter anderem eine Broschüre, die ihr besonders ein Dorn im Auge ist: „Tipps & Tricks für Antifas und Antiras“.

Das gefällt Ihnen, was?

Weiterer Zurufvon der AfD: Sie scheinen das ja gut zu finden!

So was bringt Ihr Blut in Wallung; das ist mir schon klar.

Und nun wird ein Bild gezeichnet – das geht recht schnell –: In vermeintlich investigativen Recherchen wird ein Skandal aufgedeckt. Nein, kein Skandal, möglicherweise sogar eine ausgemachte Verschwörung wird aufgedeckt. Da gibt es nämlich offensichtlich einen linksradikalen Staatsminister.

Heiterkeitbei der SPD

Und dieser linksradikale Staatsminister ist in einem völlig intransparenten Verfahren gemeinsam mit einer linksradikalen Kurt Wolff Stiftung und einem freilich sowieso linksradikalen Börsenverein des Deutschen Buchhandels dabei,

eine linksradikale Jury einzusetzen, um linksradikale Verlage auszuzeichnen.

Sie sagen es!

Weiterer Zurufvon der AfD: Jetzt hat er es selbst gesagt!

Und die Erde ist eine Scheibe.

Beifallbei der SPD, der CDU/CSU, dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Linken

Liebe Kolleginnen und Kollegen von der AfD, hören Sie sich eigentlich selber mal zu bei dem, was Sie sagen? Nein, lassen Sie das! Ersparen Sie uns in Zukunft solche Anträge. Dann und nur dann würden Sie zum ersten Mal etwas Konstruktives zum deutschen Parlamentarismus beitragen.

Herzlichen Dank.

Beifallbei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU, des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN und der Linken

Das sehen die Wähler Gott sei Dank anders, Herr Kollege! Immer mehr Wähler sehen es anders!

Für die CDU/CSU-Fraktion hat als letzter Redner das Wort der Abgeordnete Pascal Reddig.

Beifallbei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD

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