Sehr geehrtes Präsidium! Meine Damen und Herren! 80 Jahre, aber kein Grund, zu jubeln! Gegründet wurden die Vereinten Nationen, um Frieden und Sicherheit zu befördern und zu gewährleisten. Leider sind sie in den letzten Jahren und Jahrzehnten zu einer gigantischen Umverteilungsmaschinerie verkommen. Und ihre Amtsträger, ihre Funktionäre tun das nicht heimlich. Sie vertreten ihre Agenda ganz unumwunden.
Generalsekretär António Guterres, ein Sozialist, spielt dabei eine besonders unrühmliche Rolle. Er ist mit Unterstützung nicht nur Chinas und Russlands, sondern auch Obamas – auf den letzten Drücker, kurz vor dessen Abwahl – ins Amt gelangt. Zuvor war Guterres Präsident der Sozialistischen Internationale, die inzwischen sogar der SPD und der britischen Labour Party zu links geworden ist. Seitdem er im Amt ist, hat er es sich zur Aufgabe gemacht, die Schleusen für ungesteuerte Massenmigration zu öffnen.
Unter ihm entstand der skandalöse UN-Migrationspakt, unter ihm wird der Klimawahn immer weiter angefacht, und er verbindet sogar beides in seiner antiwestlichen Agenda.
Inzwischen versucht die UN, uns einzutrichtern, aus dem Globalen Süden würden Menschen wegen des Klimawandels fliehen. Die Erfindung des sogenannten Klimaflüchtlings
und der damit verbundene Ablasshandel sind einer der größten Streiche der globalistischen Schildbürger.
Wir sollen nach dem Willen von Guterres unsere Grenzen wie Wunden offenhalten, um Abbitte zu leisten für unseren Wohlstand. Aber unser Wohlstand ist hart und selbst erarbeitet.
Die UN wird hauptsächlich aus den Industriestaaten finanziert. Deutschland ist der zweitgrößte Geldgeber weltweit. Dennoch sollen laut dem UN-Zukunftspakt, den Guterres euphorisch begrüßte, die Großbeitragszahler Japan und Deutschland weiterhin keinen ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat erhalten. Vielmehr soll der sogenannte Globale Süden nach dem Willen von Guterres noch mehr zu sagen haben. Schützenhilfe bekommt er dabei seit Neuestem verstärkt aus Deutschland. Die trampolinspringende Völkerrechtlerin Annalena Baerbock
bekundete noch als scheidende Außenministerin, der Klimawandel sei – Zitat – „die größte Sicherheitsgefahr unserer Zeit“. Was für ein Schwachsinn!
Man kann es nur begrüßen, dass Trump US-Gelder für die fragwürdigsten UN-Unterorganisationen kürzt. Deutschland sollte ihm darin nachfolgen, damit sich die UNO endlich wieder auf ihre Kernaufgaben konzentrieren kann, nämlich Frieden und Sicherheit zu sichern, statt den Klimawahn und die unkontrollierte Masseneinwanderung anzufachen.
Vielen Dank.
Als letzte Stimme in dieser Aussprache hören wir für die SPD Dr. Lars Castellucci.