Vielen lieben Dank, Herr Kollege. – Es fühlt sich sicherlich gut an, so ein Hohelied auf die Vereinten Nationen zu singen, wie Sie das taten. Dass die UN heute leider nichts mehr großartig mit Frieden zu tun hat, war ab dem Moment klar, an dem sie Annalena Baerbock, eine Grüne von der Kriegspartei dahinten,
letztendlich zur Präsidentin ihrer Vollversammlung ernannte.
Heute steht die Agenda 2030 offenbar vor der UN-Charta. Heute kämpft die UN nicht für Frieden, sondern für Massenmigration und Klimasozialismus,
für Bargeldabschaffung und die Einführung digitaler Identitäten.
Denn heute sind die Vereinten Nationen ein Vehikel für transnationale Großkonzerne,
ein Vehikel mit linken Internationalisten im Schaufenster.
Und heute ist die Weltgemeinschaft keine Kraft für Frieden, sondern eine Waffe gegen die souveränen Nationen und ihre Völker. Das müssen Sie an der Stelle wissen.
Das ging aber nur mithilfe der Regierungen und von Parlamenten, die sich höheren Zielen als dem Interesse ihrer eigenen Wähler verpflichtet fühlen.
Der jüngste Beleg ist erst rund zwölf Stunden alt. Da haben Sie alle hier – bis auf eine mutige Abgeordnete aus Ihren Reihen – der Verschärfung der WHO-Gesundheitsvorschriften zugestimmt, obwohl der Gesetzentwurf schwarz auf weiß ankündigt, dass wesentliche Grundrechte eingeschränkt werden.
Der Kollege von den Grünen hat eben von unveräußerlichen Grundrechten gesprochen.
Was für ein Quatsch! Was für ein blanker Hohn an der Stelle! Grundrechte werden hier eingeschränkt. Grundrechte, die die Bürger vor skrupellosen Großkonzernen wie Pfizer schützen sollen, setzen Sie damit vorsätzlich außer Kraft.
Es gibt Beobachter, die so etwas gegebenenfalls einen Putsch nennen würden.
Ich frage Sie: Warum dienen Sie einer nicht demokratischen Institution und ihrer Herren und nicht dem Souverän, dessen Name auf einer Länge von 16 Metern als Inschrift in Bronzelettern am Eingang dieses Hohen Hauses angebracht wurde, dem deutschen Volke?
Herr Abgeordneter Ebenberger, Sie haben noch elf Sekunden,
und die Frage haben wir immer noch nicht gehört.
Doch, das war die Frage.
Okay.