Vielen Dank, Herr Kollege. – Ich habe sechs Jahre lang in Brüssel gearbeitet und kenne die Verordnung nur zu gut. Mir kommt die Prozedur auch sehr bekannt vor. Denn erinnern Sie sich – ich habe von Corona gesprochen –: In der Coronazeit gab es eine Impfung, die war auch freiwillig, und trotzdem wurde sie später de facto zum Zwang. Man musste dann, selbst wenn man nur Schuhe einkaufen wollte, einen QR-Code vorlegen. Das war im Prinzip der Testlauf für all das, was jetzt kommt.
Wir lehnen das ab. Wir wollen keinen digitalen Passierschein haben, nur um am Leben teilzunehmen. Wir wollen Freiheit und Eigenverantwortung für die Bürger haben, und wir sehen ein Altersverbot für Kinder sehr kritisch. Denn das, was verboten ist, finden Kinder doch nur noch interessanter. Deswegen sind wir dafür, dass die Realität für Kinder wieder interessant gemacht wird.
Hören Sie auf, den Kindern die Zukunft schlechtzureden und aus einem schönen Wetter eine Klimakatastrophe zu machen. Die Kinder sollen wieder rausgehen, Spaß haben, ihre Freude im Schwimmbad haben und aufhören, sich von Ihren Apokalyptikern das Leben madig reden zu lassen.
Vielen Dank.
Wir werden nach der nächsten Rednerin dann den Wahlvorgang beenden.
Die nächste Rednerin in dieser Debatte ist für den Bundesrat Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern.