Vielen Dank, Herr Präsident. – Lieber Kollege, schade, dass Sie nicht die Gelegenheit gegeben haben, Ihnen direkt eine Frage zu stellen.
Aber ich versuche es jetzt über die Kurzintervention.
Meine Damen und Herren, man sieht hier ganz deutlich, wie unterschiedlich die Prioritätensetzungen der Parteien sind. Die Kollegin von Storch hat beispielsweise gefragt, wo überall auf der Welt wir Deutschen Geld für Pride-Paraden bezahlen. Ich muss doch mal in aller Deutlichkeit sagen, warum wir diese Dinge wissen wollen, die die Union im Übrigen vor der Wahl versprochen hat öffentlich zu machen, nach der Wahl dann aber zur Verschlusssache machte. Wir wollen das wissen, weil es auch um Schwerpunktsetzungen geht. Es ist den Bürgern in Deutschland nicht mehr zu erklären, warum beispielsweise kein Geld für Schulen,
Straßen,
Kindergärten da ist, warum mittlerweile jeden Tag, auch bei uns im Südwesten, acht Unternehmen für immer die Tore schließen,
wir aber gleichzeitig überall auf der Welt Geld für Pride-Paraden und Genderprojekte – gendersensible Männerarbeit in Nicaragua oder beispielsweise auch E-Rikscha-Führerscheine für Transsexuelle in Indien – bezahlen.
Die AfD sagt ganz klar: Dieses Geld, das Geld der hart arbeitenden Steuerzahler, ist hier in Deutschland besser aufgehoben und gehört nicht mit beiden Händen auf allerlei Unsinnsprojekte in der Welt verteilt.