Das ist natürlich wieder ein schönes Ablenkungsmanöver. Denn es ging mir gar nicht um Ihre Aussagen zu China,
sondern um die Stringenz Ihres Handelns. Sie haben auf der einen Seite gesagt: „Von China lernen heißt siegen lernen“, auf der anderen Seite beschweren Sie sich über die Bundesregierung
und sagen – ich zitiere –: „Jetzt musste erst der Amerikaner kommen, um die Chinesen auszubremsen und mal in die Schranken zu weisen.“
Auf der einen Seite feiern Sie die Chinesen ab, auf der anderen Seite finden Sie die USA toll. In Russland gehen Sie jeden Tag spazieren. Ich kann Ihnen nur eines sagen: Es ergibt keine Stringenz und keinen Sinn. Herr Frohnmaier, Sie sind außenpolitisch leider ein Vollamateur, und es ist gut für Deutschland, dass Sie keine Verantwortung übernehmen.
Ich bin froh, dass es bei uns spätestens alle vier Jahre Bundestagswahlen gibt.
Das hat auch damit zu tun. Und jetzt wünsche ich uns allen noch einen schönen Nachmittag.
Herzlichen Dank.