Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Erfurt ist am vergangenen Wochenende nur knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt.
Menschen wurden aufgehetzt durch demokratiefeindliche und seit Jahren steuergeldgemästete Organisationen und durch Gewerkschaften wie den DGB, deren Chefin sich ja mit einer Luxuskarosse hat anfahren lassen; ich habe das entsprechende Foto gesehen. Kirchen haben mitgemacht, dubiose Vereine, Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages. Sogar der Thüringer Innenminister war sich nicht zu schade, gegen den Parteitag der AfD zu hetzen. Der antifaschistische rote Block hat den Aufstand geprobt und krachend verloren.
Die Polizei hat Gott sei Dank gut gehandelt, meine Damen und Herren. Es drohten Blockaden, Sabotageangriffe auf das Stromnetz und massive Gewalt. Die Polizei fand mehrere Pflastersteindepots, wahrscheinlich für den friedlichen Protest. Anleitungen zu Sprengstoffanschlägen wurden veröffentlicht usw. usf. Darüber haben überwiegend die alternativen Medien berichtet und nicht etwa die etablierten Medien. Deshalb waren die alternativen Medien vor Ort so verhasst. Das alles waren Ankündigungen von und Erwartungen an die Straßenterroristen aus der linken Ecke, die zusammengekarrt wurden aus ganz Deutschland, um einen Bundesparteitag zu verhindern. Das ist Fakt, meine Damen und Herren. Und wir sagen auch bewusst „Straßenterroristen“ und nicht etwa „Aktivisten“, wie sie verniedlichend genannt werden. Das sind subversive Elemente, Kriminelle, die zerstören, die Menschen jagen, die Journalisten jagen, die verletzen und womöglich töten wollen.
Für jedermann sichtbar wurde ein Journalist von „Apollo News“ zusammengeschlagen und zusammengetreten. Wir wünschen – Marius heißt er – von hier aus weiterhin gute Genesung. Und das war nicht schlimm genug, auch Reporter der „Jungen Freiheit“ wurden beraubt. Und wir mussten für die Aktuelle Stunde den Begriff „mutmaßliche Angriffe“ nehmen, obwohl es auf der Hand liegt, was passiert ist. Fakten sind hier offenbar unerwünscht.
Für uns – es wurde schon angedeutet – ist Pressefreiheit ein hohes Gut. Wir kennen keinen Gesinnungsjournalismus. Wir sind für Pressefreiheit in jede Richtung. Das, was in Erfurt passiert ist, darf sich nicht wiederholen; auf keinen Fall.
Das ist auch ein Stück scheinheilig, muss ich sagen. Ich habe die Debatte beobachtet,
wie die Linken, die SPD, die Grünen so klammheimliche Freude empfunden haben. Ich habe es an ihren Gesichtern abgelesen, dass es irgendwie doch den richtigen Rechten getroffen hat.
Und ganz unbeleckt sind Sie von der CDU da auch nicht. Das sind ja Ihre Koalitionspartner, die in Erfurt den Bürgerkrieg proben wollten. Sie sollten sich ganz stark zurücknehmen und sich schämen für das, was in Erfurt passiert ist, meine Damen und Herren.
Der Parteitag konnte dann gleichwohl durchgeführt werden, aber nicht, weil der linke Mob irgendwie einsichtig geworden wäre, sondern weil die Polizei gute Arbeit gemacht hat, Schlimmeres verhindert hat. Genauso gute Arbeit haben unsere Mitarbeiter in der Bundesgeschäftsstelle und die Delegierten gemacht, die früh aufgestanden sind. Dafür kann man mal herzlichen Dank sagen.
Tolle Arbeit haben wir geleistet. Apropos Arbeit: Am Vorabend des Parteitages fanden sogenannte antifaschistische Zeltlager und ähnliches Gedöns statt. Offenbar wurde es dort so doll getrieben, dass die selbsternannten antifaschistischen Helden am nächsten Tag gar nicht aus dem Bett kamen, und die aus nah und fern Herbeigekarrten kamen gar nicht an. Der größte Feind der Antifa-Jünger war nicht etwa die Polizei oder die Alternative für Deutschland, sondern war schlicht der Wecker. Es war ein Megaflopp. Erklären Sie bitte Ihren Kindern und Enkeln, dass Ihr antifaschistischer Widerstand am Wecker gescheitert ist.
Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen: Mir wäre es peinlich, wenn so etwas passiert wäre.
Wir haben Lösungsansätze bereit: Antifa in die Produktion. Das ist der Ansatz, den wir vertreten. Keine steuergeldfinanzierten Beschäftigungstherapien mehr für bildungsmäßig und gesellschaftlich Gescheiterte, stattdessen – dafür stehen wir – Eingliederung in den Arbeitsmarkt, ehrliche Arbeit und frühes Aufstehen, meine Damen und Herren.
Linker Hass auf alles Vernünftige, auf alles Bürgerliche, auf alles Konservative macht aber nicht nur hässlich, wie wir ja auch in vielen Bildern gesehen haben, es macht auch nicht nur schläfrig, wie wir mitbekommen haben, es macht auch noch blöde, wie wir mitbekommen haben.
Festgeklebt wurde sich auf Straßenbahnschienen, wo gar keine Straßenbahnen fuhren. Es wurden Autobahnen blockiert, die sowieso gesperrt waren. Peinliche Situationen, dieser Schwach- und Unsinn von der linken Seite unterstreichen die komplette intellektuelle Unterbelichtung unserer Gegner,
sodass „Antifa in die Produktion“ den Fachkräftemangel nicht ansatzweise irgendwie beseitigen wird.
Aber wir bieten ihnen eine Ausstiegschance aus dieser linken Ecke und die Möglichkeit zu einem erfüllten Leben. Das ist unser Ansatz auch für die Antifanten auf der linken Seite, meine Damen und Herren.
Eine Schande war es natürlich, dass sich auch der Vizepräsident des Bundestags und eine ehemalige Vizepräsidentin haben einspannen lassen und billigend Mord und Todschlag und Jagden in Kauf genommen haben.
Das nehme ich Ihnen sehr übel, Frau Göring-Eckardt. Ihre Heuchelei hier vorne nimmt Ihnen sowieso keiner ab. Geben Sie sich mit den 3 Prozent zufrieden, die Sie für die Grünen in Thüringen einfangen.
Meine Damen und Herren, das vergangene Wochenende hat gezeigt, wer vorbehaltlos für Demokratie steht: Das ist die Alternative für Deutschland. Das Wochenende hat gezeigt, wer die Pressefreiheit mit Füßen tritt: Das sind Ihre Jünger, die Ihnen hinterherlaufen, die Sie päppeln –