TOP Unbekannt
Tagesordnungspunkt 9 · 19. Wahlperiode
Bundestagsdebatte vom 15. März 2018 · 20. Sitzung
- Reden
- 19
- Reaktionswert
- Lebhaft
Der Reaktionswert zählt, wie oft das Protokoll während einer Rede Reaktionen aus dem Saal vermerkt. Ein Zwischenruf zählt 3 Punkte, Lachen 2, Beifall und jede andere Reaktion 1. Enthält die Rede eine Zwischenfrage, kommen einmalig 5 Punkte dazu. Der Wert sagt nichts über die Qualität einer Rede.
Zugehörige Drucksachen
Reden in dieser Debatte
Von jeder Rede steht hier ein kurzer Ausschnitt. „Rede einzeln öffnen“ zeigt den ganzen Text.
1. Rede · Torbjörn Kartes · CDU/CSU
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Unsere Arbeitswelt befindet sich in Zeiten der Digitalisierung zweifelsohne in einem Umbruch. Wir sind von einem immer stärker werdenden demografischen Wandel betroffen. Wir wissen, dass die Herausforderung, Fachkräfte
2. Rede · Johannes Vogel · FDP
Frau Kollegin Hiller-Ohm, das will ich nicht so stehen lassen, sondern drei kurze Bemerkungen machen. Erstens. Ich finde es enttäuschend, dass Sie offenbar kenntnisfrei mit Blick auf den konkreten Gesetzentwurf gesprochen haben. Denn die Behauptung, die wöchentliche Arbeitszeit irgendeines Arbeitnehmers würde sich dadu
3. Rede · Gabriele Hiller-Ohm · SPD
Ihre Unterstellung, ich hätte Ihren Gesetzentwurf nicht gelesen, ist eine Unverschämtheit, muss ich sagen. Und es ist genauso eine Unverschämtheit, mir zu unterstellen, ich hätte keine Kenntnisse über die Bedürfnisse und Wünsche von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Das ist genauso eine Unverschämtheit, und Sie soll
4. Rede · Uwe Witt · AfD
Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Werte Kolleginnen und Kollegen! Die Fraktion der Freien Demokraten möchte gern die Arbeitszeiten flexibler gestalten. Wenn Flexibilität auf der Verpackung steht, hört sich das zuerst einmal gut an. Wir müssen aber natürlich die Verpackung aufmachen und uns den Inhalt etw
5. Rede · Susanne Ferschl · Die Linke
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr verehrte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Besucherinnen und Besucher! Das Arbeitszeitgesetz ist ein Schutzgesetz für Beschäftigte. Wer es aufweicht, zerstört damit diesen Schutz. Lange Arbeitszeiten und fehlende Ruhezeiten machen krank. Das behaupten nicht die Linken, sondern das sagt
6. Rede · Beate Müller-Gemmeke · BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Gäste! Sie ist wieder da, die FDP, so wie wir sie kennen. Heute geht es um das Arbeitszeitgesetz. Die Begründung hört sich modern an. Tatsächlich geht es aber nur um längere tägliche Arbeitszeiten, und zwar über zehn Stunden hinaus, und
7. Rede · Antje Lezius · CDU/CSU
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren! Arbeit bestimmt unseren Alltag. Sie ist notwendig, idealerweise auch erfüllend und sinnstiftend. Es ist wichtig, sie mit unseren privaten Verpflichtungen und familiären Wünschen in Einklang zu bringen. Die Gestaltung der Arbei
8. Rede · Dagmar Schmidt · SPD
Sehr geehrte Frau Präsidentin, ich bin das letzte Mal schon gewürdigt worden. Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren! Das Arbeitszeitgesetz lässt schon jetzt zahlreiche Ausnahmen zu. Wenn ein Gesetz nicht starr ist, dann ist es das Arbeitszeitgesetz. Wenn eine Mutter von 8.30 Uhr bis 15 Uhr arbei
9. Rede · Johannes Vogel · FDP
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Slack, Skype, Facebook, WhatsApp, iMessage, Facetime, Google, Google-Hangout, Wikis, Clouds, Blackberry, Outlook usw. usf., wissen Sie, was diese Dinge gemeinsam haben? Es gab sie 1994 noch nicht. 1994 schrieben sich die allermeisten Menschen noch keine E-Mails, surfte
10. Rede · Johannes Vogel · FDP
Von der Kollegin Krellmann immer gerne.
11. Rede · Jutta Krellmann · Die Linke
Herr Vogel, wir kennen uns nun schon längere Zeit und haben in der Vergangenheit Gelegenheit gehabt, ab und zu einmal zusammenzuarbeiten. Die Forderung, die Sie in Ihrem Antrag stellen, und die Begründung, die dort zu lesen ist, sind identisch mit den Forderungen der BDA und des BDI, vom 8-Stunden-Tag wegzugehen und di
12. Rede · Johannes Vogel · FDP
Das tue ich gerne. – Es ist ganz einfach: Wir wollen uns an der europäischen Arbeitszeitrichtlinie orientieren. Sie gibt – deswegen wird auch nichts abgebaut, Frau Kollegin Krellmann – genau dieselbe wöchentliche Arbeitszeit vor wie das deutsche Recht, sie lässt nur eine freiere Einteilung unter der Woche zu, und das i
13. Rede · Gabriele Hiller-Ohm · SPD
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen der FDP, Ihr Gesetzentwurf erinnert mich stark an das Jahr 2009. Die FDP hatte damals ganz schnell mit der CDU/CSU die sogenannte Mövenpick-Steuer durchgeboxt und damit vielen Hoteliers durch eine drastische Senkung der Umsatzsteuer ein richtig to
14. Rede · Gabriele Hiller-Ohm · SPD
Nein, das möchte ich nicht. Denn was hätte die Gesetzesänderung der FDP zur Folge, meine Damen und Herren? Die in unserem Arbeitszeitgesetz festgelegte tägliche Höchstarbeitszeit soll durch eine wöchentliche Arbeitszeit von durchschnittlich 48 Stunden ersetzt werden. Maßgeblich ist dann lediglich die Ruhezeit von elf S
15. Rede · Gabriele Hiller-Ohm · SPD
Das, meine Damen und Herren, sollte auch der FDP zu denken geben. Das Arbeitszeitgesetz ist ein Arbeitsschutzgesetz, und das, meine Damen und Herren, muss es bleiben.
16. Rede · Stephan Stracke · CDU/CSU
Ein herzliches Grüß Gott, Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Liebe Freunde! Die derzeitige Diskussion zeigt die gesamte Spannbreite der Debatte. Die einen wollen mehr Reglementierung, die anderen mehr Flexibilisierung. Dahinter stehen tatsächlich veränderte Anforderungen unseres Arbeitsalltages, d
17. Rede · Stephan Stracke · CDU/CSU
Ja, gerne.
18. Rede · Jutta Krellmann · Die Linke
Vielen Dank. – Ich habe mir das ziemlich lange angehört, aber zum Schluss ist es mir einfach zu viel geworden. Wissen Sie was: Sie schaffen Experimentierräume und reden davon, dass das Arbeitszeitgesetz auf diesem Weg per Tarifvertrag geöffnet werden soll. Was passiert denn, wenn ein Arbeitgeber aus dem Arbeitgeberverb
19. Rede · Stephan Stracke · CDU/CSU
Frau Kollegin, mich wundert, welche Haltung Sie gegenüber den Tarifvertragsparteien haben und welche Geringschätzung Sie den Sozialpartnern entgegenbringen. Sie reden davon, dass das, was wir innerhalb dieser Koalition auf den Weg bringen wollen, dazu führt, dass Arbeitnehmerrechte erodieren würden. Das Gegenteil ist d
Beteiligte Personen
Fraktionen
- CDU/CSU5
- SPD5
- FDP4
- Die Linke3
- AfD1
- BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN1