Danke, Herr Präsident. – Herr Kollege Rohde, Sie müssten es ja besser wissen.
Als mein Stellvertreter haben Sie in inzwischen drei Bereinigungssitzungen immer meinen Platz eingenommen. Es war auch diesmal mit dem aktuellen Stellvertreter, Herrn Gerster, SPD, abgesprochen – in völligem Konsens.
Das ist völlig in Ordnung; das ist nie anders gelaufen.
In einer neunstündigen Sitzung wechselt man sich ab; das ist völliger Usus. Sie wissen das auch. Insofern weise ich es scharf von mir, dass wir im Ausschuss irgendwie gefehlt hätten.
Im Übrigen: Sie haben uns jetzt mit der dritten Bereinigungssitzung konfrontiert; die vierte wird ja auch noch kommen in diesem Kalenderjahr. Machen Sie einfach mal ein bisschen weniger Haushalte; dann hätten wir auch etwas kürzere Sitzungen.
In einem gebe ich Ihnen aber sehr recht: Die Rüge in Richtung von Herrn Dürr war tatsächlich berechtigt; er war tatsächlich nicht anwesend – obwohl er sich hier angemaßt hat, das Fehlen von AfD-Anträgen zu kritisieren. Er hatte in der Sache ja recht: Dieser Haushalt ist tatsächlich in vielerlei Hinsicht verfassungswidrig. Aber Sie, Herr Dürr, werden nachher abstimmen, namentlich.
Wenn Sie irgendwie fantasieren, es gäbe diesen Antrag nicht, und Sie nachher fehlen und bei unserem Antrag nicht abstimmen sollten, dann werden Sie aber eine Strafzahlung erleiden.
Herzlichen Dank.