Herr Kollege Beutin, Herr Kollege Krischer, ich will es ganz kurz machen: Ich glaube, wir sollten an dieser Stelle nicht unbedingt die Lebenszeit aufwiegen, in der Sie oder ich in dieser Region gelebt haben.
Aber Sie können versichert sein, dass in diesem Prozess der Umsiedlung im Laufe der Zeit eine ganz entscheidende Veränderung eingetreten ist. Wir sind jetzt im Endstadium dieses in der Tat dem Ende zugeführten Prozesses, und ich habe eben ausdrücklichen Wert darauf gelegt, dass wir diesen Prozess planungssicher und adäquat zu Ende bringen müssen. Wenn Sie sich diese Örtlichkeiten anschauen, dann stellen Sie fest, dass die Umsiedlung an diesen Orten schon in einem wesentlichen Umfang fortgeschritten ist und Veränderung stattgefunden hat.
Zu einer ordentlichen Umsiedlung im Interesse der Bürgerinnen und Bürger gehört für mich auch die Möglichkeit, eine Ortsgemeinschaft zu gestalten und umzulagern, was im gemeinsamen Miteinander durch entsprechende Umsiedlungsräte zum Beispiel in Manheim vor wenigen Jahren erfolgreich gelungen ist. Soziale Gemeinschaften sind dort umgesiedelt worden, weil man gemeinsam daran gearbeitet hat, und dieser Gemeinschaftsgeist ist auch ein Aspekt, der in diesem ganzen Prozess eine Rolle spielt.
Es geht keinesfalls darum, in die Kassen der Unternehmen in irgendeiner Form Kapital einzuschaufeln,
sondern es geht darum, dass die wirtschaftliche Grundlage für die weiteren Aufgaben gelegt wird, weil auch ein Tagebau in den nächsten Jahren und Jahrzehnten in einen Zustand versetzt werden muss, der sämtlichen Bewohnern dieser Region adäquate Lebens- und Erholungsbedingungen ermöglicht.
Das gelingt; das erfordert aber Geld, und das hätte durch die entsprechenden Laufzeiten erwirtschaftet und refinanziert werden können. Das wird immer ausgeblendet, und deshalb ist dieses Bild, das Sie auch durch die Bezugnahme auf das Gutachten zeichnen wollen, schlicht und ergreifend unvollständig.
Vielen Dank.