Vielen Dank. – Frau Ministerin Faeser, nach Einführung der Grenzkontrollen am 16. September fällt die erste Bilanz an unserer nördlichsten Grenze, der zu Dänemark, sehr ernüchternd aus. Nach Einschätzung der GdP haben die Grenzkontrollen kaum dazu beigetragen, die illegale Migration zu begrenzen. Auch die Bundesbeamten bei uns im Norden mögen sich nicht richtig dazu äußern, ob die Kontrollen direkt am Grenzübergang überhaupt sinnvoller sind als Kontrollen im Hinterland.
Zeitgleich lässt die Bundesregierung unter Bundeskanzler Scholz – zuletzt gestern – verlauten, dass diese Kontrollen so lange wie möglich fortgesetzt werden sollen, „sehr lange“, sagt er sogar. Frau Ministerin, wie passen die bei uns im Norden anscheinend unbegründeten und wenig zielführenden Grenzkontrollen mit einer Fortführung zusammen, und welche Konsequenzen ziehen Sie daraus?