Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Trotz sozialistischer Wurzeln waren die ursprünglichen Anliegen des Frauentages richtig: Es ging um Gleichberechtigung, es ging ums Frauenwahlrecht. Doch mittlerweile sind all diese Anliegen Realität.
Frauen sind gleichberechtigt.
Frauen sind wahlberechtigt, und eine strukturelle Diskriminierung von Frauen findet nicht statt,
höchstens wenn Sie so tun, als sei Weiblichkeit ein Makel,
eine Art biologische Benachteiligung, die man mit allen möglichen Zwangsquoten und viel Gleichstellungsgerede kompensieren muss.
So betrachtet, hat sich der Frauentag eigentlich überlebt. Aber als eine Art Ritual hat er trotzdem seine Berechtigung, und es ist ja auch schön, wenn jährlich am 8. März der Frauen gesondert gedacht wird, wenn Mann die Frau mit Blumen beschenkt, wenn Weiblichkeit als Wert besonders geschätzt wird.
Doch darum geht es leider längst nicht mehr. Die politische Linke missbraucht den Frauentag für Identitätspolitik.
Amerikas First Lady Jill Biden überreicht im Weißen Haus den Internationalen Preis für Frauen mit besonderem Mut an einen männlichen Transsexuellen.
Biologische Männer dürfen an Sportwettbewerben teilnehmen und räumen dort massiv Medaillen ab, natürlich bei Sportwettbewerben für Frauen.
Generell wird im Westen der Frauentag immer penetranter für Transpropaganda instrumentalisiert.
Der Journalist Jan Karon hat zum Frauentag alles Nötige in einem Tweet wie folgt zusammengefasst: Der Weltfrauentag ist nicht der Welttransentag.
Frauen können im Gegensatz zu Männern Kinder gebären, und Weiblichkeit hat einen Wert an sich, den wir schätzen können. Ganz einfach so.
Doch dieses Schätzen und Schützen findet längst nicht mehr statt. Wie die politische Linke bereits den Arbeiter zugunsten woker Identitätspolitik verraten hat, so verrät sie nun die Frau.
Denn mit woker Ideologie geht ein Übermaß an Kultursensibilität einher – eine Kultursensibilität, die sich gegen die eigenen Frauen richtet und die es verbietet, den Elefanten im Raum klar zu benennen,
und zwar selbst dann, wenn Frauen vergewaltigt oder ermordet werden, wie jüngst die fünfjährige Anissa hier in Berlin oder die 14-jährige Ece in Illerkirchberg. Würde es Ihnen wirklich um das Wohl der Frauen gehen, würden Sie sich auf ganz andere Dinge fokussieren,
nicht auf Transpropaganda, nicht auf 67 Geschlechter und nicht auf den ganzen Genderquatsch und schon gar nicht, Frau Baerbock, auf eine feministische Außenpolitik, die uns in der ganzen Welt lächerlich macht.
Sie würden sich vielmehr auf das fokussieren, was Frauen wirklich bedroht: die Massenmigration aus kulturfremden Räumen, in denen Frauen schlicht weniger zählen.
Das ist es, was die Freiheit und die Sicherheit der Frauen in Deutschland bedroht, was viele Frauen davon abhält, besonders nachts, sich unbefangen im öffentlichen Raum aufzuhalten, und was viele Eltern aus Angst um ihre Töchter nicht mehr schlafen lässt – das ist die Realität in Deutschland!
Aber diese Missstände ließen sich ganz einfach beheben: durch Abschiebung, durch Migrationsstopp
und durch eine knallharte Justiz, die die Opfer und nicht die Täter schützt. Aber hierzulande läuft es leider meist umgekehrt. In Osnabrück wurde ein 15-jähriges Mädchen von einem 30-jährigen syrischen Flüchtling vergewaltigt. Der Syrer kam mit einer Bewährungsstrafe davon. Und warum? Weil der Richter meinte, er sei auf dem Weg, ein guter Mitbürger zu werden. Das ist die Folge Ihrer Politik!
Solche guten Mitbürger brauchen wir nicht. Solche Schwerverbrecher mit Bewährung davonkommen zu lassen, das ist eine Schande für unser Land.
Kommen Sie bitte zum Schluss.
Abschieben, Grenzen sichern, Vergewaltiger mit der vollen Härte des Gesetzes bestrafen – das wäre das beste Geschenk, das man den Frauen in Deutschland zum Frauentag machen kann.
Vielen Dank.
Das Wort erhält Nicole Bauer für die FDP-Fraktion.