Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Frau Ministerin, zum einen sprechen Sie die ganze Zeit schon davon, dass Sie die Industriearbeitsplätze in Deutschland retten möchten. Wir haben aber momentan die Situation, dass 100 000 Arbeitsplätze in der Automobilindustrie, in der Chemieindustrie und in der Stahlindustrie wegfallen werden. Es kommt nicht heraus, wie Sie schnellstmöglich die Arbeitsplätze, die jetzt in Gefahr sind, schützen und retten wollen.
Zum anderen sprechen Sie die ganze Zeit von Wasserstofftechnologie. Wir haben drei große Konzerne – Salzgitter, thyssenkrupp und Saarstahl –, die mit Wasserstoff Stahl produzieren wollen, die aber nicht wissen, woher und zu welchem Preis sie in zwei oder drei Jahren Wasserstoff bekommen. Und wir haben mit den Hüttenwerken Krupp Mannesmann – das ist der zweitgrößte Stahlhersteller in Deutschland – ein Unternehmen, das jetzt kurz vor einer Standortschließung steht. Was möchten Sie in der Hinsicht tun?
Weiter möchte ich Ihnen die Frage stellen, –
Herr Abgeordneter.
– weil der Ex-Bundeskanzler gesagt hat, dass man die Stahlindustrie verstaatlichen könnte: –
Herr Abgeordneter.
– Ist es vielleicht auch eine Idee für Sie, sie zu verstaatlichen? – Danke sehr.