Herr Präsident! Werte Kollegen! Vor zehn Jahren sprach Merkel: „Wir schaffen das.“ – Sie öffnete die Grenzen unseres Landes ohne Mandat,
ohne Abstimmung mit den europäischen Nachbarn und ohne Rücksicht auf Recht und Gesetz.
Heute, zehn Jahre später, ziehen wir Bilanz, und diese Bilanz ist nicht weniger als dramatisch. Wir erleben auf deutschen Straßen bei Demonstrationen, wie Menschen mit Hamasfahnen marschieren, wie Parolen für die Vernichtung Israels skandiert werden und wie Terrororganisationen offen gefeiert werden. Jüdische Mitbürger trauen sich nicht mehr, ihre Symbole wie Kippa und Davidstern offen zu tragen. Viele meiden bestimmte Stadtviertel, weil sie dort nicht mehr sicher sind. Wir erleben auch eine deutliche Zunahme der Gewalt gegen Homosexuelle. Statt der von Ihnen gepredigten Vielfalt und Toleranz haben Sie Deutschland mit Ihrer verheerenden Politik Furcht und Bedrohung gebracht.
Die Liste der Folgen ließe sich fast endlos fortsetzen. In Freibädern kommt es regelmäßig zu sexuellen Belästigungen und Übergriffen. Gruppenvergewaltigungen – bis 2015 ein fast unbekanntes Phänomen – finden täglich statt. Frauen und Mädchen werden aus öffentlichen Räumen verdrängt, und die angeblich feministischen Parteien schauen weg. Messerattacken gehören fast täglich zu den Polizeimeldungen. Kriminelle Clans kontrollieren ganze Straßenzüge und Viertel, bedrohen Anwohner und lachen über die Schwächen des Staates.
An unseren Schulen zeigt sich ein besonders bedrückendes Bild. In vielen Klassen sind deutsche Kinder längst in der Minderheit. Sie werden ausgegrenzt, verspottet und als „Kartoffeln“ beschimpft. Sie müssen Schutzgelder bezahlen oder gleich zwangskonvertieren. Das ist Rassismus gegen Deutsche. Doch hierzu vernimmt man meist nur breites Schweigen.
Währenddessen explodieren die Kosten. Milliarden fließen in Sozialleistungen, Integrationsprogramme, Sprachkurse, Wohnraum, Polizei und Justiz. Arbeitnehmer und Familien müssen steigende Beträge schultern, während die Versprechen der Politik immer leerer klingen.
Wir sehen Vielehen, die stillschweigend hingenommen werden. Wir sehen Mädchen, die Opfer von Genitalverstümmelung werden – mitten in Deutschland. Wir sehen islamistische Hassprediger, die ungestört wirken und neue Anhänger gewinnen. Und wir müssen Terroranschläge erleben, begangen von Tätern, die nur durch Merkels Grenzöffnung 2015 überhaupt ins Land gekommen sind.
Meine Damen und Herren, das alles ist kein Zufall, sondern die direkte Folge einer Entscheidung, die 2015 gegen den Rat aller Sicherheitsbehörden und gegen den Willen großer Teile der Bevölkerung getroffen wurde. „Wir schaffen das“ war kein Aufbruch, sondern eine Kapitulation – eine Kapitulation vor illegaler Masseneinwanderung, eine Kapitulation vor der eigenen Verantwortung, eine Kapitulation vor dem Schutzauftrag gegenüber unseren Bürgern.
Und während die Probleme Jahr für Jahr größer werden, feiern dieselben Parteien diesen Irrweg bis heute als angebliche humanitäre Großtat. Man spricht von Bereicherung, während Frauen abends nicht mehr unbeschwert unterwegs sein können,
während Eltern Angst haben, ihre Kinder auf den Spielplatz zu schicken, während Polizisten in bestimmten Vierteln kaum noch durchgreifen können, während Sicherheitskräfte und Rettungskräfte ohne Konsequenzen angegriffen werden.
Das deutsche Volk hat in diesen zehn Jahren einen hohen Preis gezahlt:
den Preis der Unsicherheit und der Angst, den Preis des schwindenden Vertrauens in den Rechtsstaat, den Preis einer tiefen gesellschaftlichen Spaltung.
Darum sagen wir klar und deutlich: Deutschland hat es nicht geschafft. Zehn Jahre „Wir schaffen das“ haben unseren inneren Frieden massiv beschädigt und das Vertrauen der Menschen in die Politik zerstört.
Die AfD-Fraktion fordert deshalb die konsequente Schließung der Grenzen für illegale Migration, die Abschiebung aller ausreisepflichtigen Ausländer, die Zerschlagung der Clanstrukturen und den entschlossenen Schutz unserer Kinder und Familien. Sehr geehrte Damen und Herren, „Wir schaffen das“ war ein Irrweg. Die Alternative lautet: Wir beenden das.
Vielen Dank und Glück auf!
Vielen Dank. – Ich erteile Siegfried Walch für die letzte Rede in dieser Debatte das Wort.