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50. Sitzung
Donnerstag, 18. Dezember 202521. Wahlperiode, 50. SitzungKosten für hochpreisige Arzneimittel bezahlbar halten – Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung stabilisieren
9 VermerkeReaktionswert: hoch314 Wörter Im Protokoll lesen

Frau Kollegin Piechotta, natürlich haben wir den Antrag differenziert gelesen; im Gegensatz zu Ihnen, Sie scheinen ihn nicht gelesen zu haben.

Beifallbei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD

Denn in Ihrem Antrag steht explizit, dass Sie für eine Erhöhung des Herstellerabschlags sind.

Sie haben in Ihrer Rede gesagt, Sie wollten, dass gewisse Arzneimittel mit höherem Zusatznutzen besser bezahlt werden als Arzneimittel ohne Zusatznutzen.

Ja, das kommt dazu!

Der Herstellerrabatt ist aber ein Rasenmäher.

Zurufder Abg. Dr. Paula Piechotta [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]

Er würde nicht dazu führen, dass diejenigen Arzneimittel, die einen Zusatznutzen bringen, besser bezahlt werden. Deswegen: Sie widersprechen sich in Ihrer eigenen Rede.

Sie haben den Herstellerrabatt nicht verstanden!

Frau Kollegin, wir haben differenziert betrachtet, was in Ihrem Antrag gut und schlecht ist.

Wir wollen eine faire Weiterentwicklung des Arzneimittelpreises, aber nicht den Rasenmäher. Wir wissen nämlich: Wenn wir den Preis völlig unkalkuliert drücken,

Das haben wir nicht gesagt!

Zurufdes Abg. Dr. Janosch Dahmen [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]

dann werden Arzneimittel vom Markt genommen. Das hilft niemandem.

Doch! Das sagt der G-BA! Das sagt der Sachverständigenrat! Das sagt der GKV-Spitzenverband! Alle Experten sagen das!

Deswegen wollen wir lieber Vernunft als reine Ideologie. Ich bitte Sie: Lesen Sie zukünftig Ihren Antrag, bevor Sie solche Reden halten.

Beifallbei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD
Zurufeder Abg. Dr. Paula Piechotta [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN] und Maren Kaminski [Die Linke]

Damit rufe ich jetzt den nächsten Redner in dieser Debatte auf. Das ist für die AfD-Fraktion Dr. Christoph Birghan.

Beifallbei der AfD

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