Vielen Dank. – Herr Innenminister, eines der größten innenpolitischen Probleme ist ja die ausufernde Zahl illegaler Migranten, die an der Grenze um Asyl nachsuchen. Nun war die niedrigste Monatszahl an Asylbewerbern letzthin 9 000. Das macht circa 2 000 pro Woche – einerseits. Andererseits wird berichtet, es seien jetzt an der Grenze in einer Woche 32 Asylsuchende zurückgewiesen worden. Man hört aus Berichten, dass die Bundespolizei sich auf Stichproben beschränkt. Es sind also gut 30 von gut 2000 Asylsuchenden – das heißt gut 1 Prozent – zurückgewiesen worden bei knapp 99 Prozent anscheinend erst gar nicht Aufgegriffenen oder nicht Zurückgewiesenen.
Meine Frage: Dürfen die Bürger in diesen Zahlen die Wende bei der Bewältigung der Asylmigration erkennen, so wie sie die Union versteht? Ist das die Einlösung von Merz’ Wahlversprechen „vom ersten Tag an ausnahmslos alle“?