Liebe Bürger! Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Wir beraten heute einen wichtigen Gesetzentwurf der AfD. Viele Bürger erwarten einen solchen auch dringend. Wir wollen das Windenergieflächenbedarfsgesetz abschaffen. Wir wollen Schluss machen mit explodierenden Stromkosten und mit der Zerstörung unserer Natur. Das Flächenziel des Wahnsinns muss weg:
2 Prozent der Flächen bis 2032. Das sind Zigtausende neue Ungetüme, die neuesten sind mittlerweile über 300 Meter hoch, Tausende Kubikmeter Beton im Boden, schwer recyclebare Rotorblätter. Allein wir in Mecklenburg-Vorpommern haben schon über 2 000 von den Dingern stehen. Wenn es so weiterginge, wären wir bald bei 5 000.
Und wofür das Ganze? Für ein einziges Hirngespinst: für eine Energiewende, die uns alle arm macht, unseren Wohlstand zerstört und nicht im Geringsten funktioniert – auch nicht mit noch mehr Anlagen.
Was ist denn, wenn kein Wind weht? Beispiel MV: 2 000 Windräder erzeugen ohne Wind keine Kilowattstunde Strom; 2 000 mal null ist null. Wie ist es bei 5 000 Anlagen, wenn kein Wind weht?
5 000 mal null ergibt ebenfalls null. Das ist ziemlich eindeutig, würde ich sagen. Vielleicht wird deswegen die Anzahl der Mathestunden in den Schulen gekürzt: damit das keinem mehr auffällt.
Aber wir haben noch Mathe gehabt; wir wissen, dass das Nonsens ist.
Sie können die Grundrechenarten und die Realität nicht außer Kraft setzen. Es ist und bleibt Schwachsinn.
Und wie die Idiotie auf die Spitze getrieben wird, das haben wir am 1. Mai, am Feiertag, gesehen: Da hatten wir zu viel Strom, zu viel Zappelstrom. Den mussten wir ins Ausland verkaufen – zu negativen Preisen. Heißt: Wir mussten obendrauf zahlen, damit uns der Strom abgenommen wird – 100 Millionen Euro. Das macht mehrere Milliarden hochgerechnet auf ein Jahr. Gibt es noch irgendwelche Fragen zum real existierenden Irrsinn? Wir wollen und müssen damit endlich Schluss machen.
Wir zahlen uns jetzt schon dumm und dämlich, und die Unternehmen flüchten reihenweise ins Ausland. Mit noch mehr Anlagen, noch mehr Subventionen, noch mehr Kosten wird es natürlich noch teurer, und das kann sich Deutschland nicht mehr leisten. Das müsste doch langsam auch der Letzte hier im Hohen Haus begriffen haben.
Jedes einzelne neue Projekt zerstört noch mehr Arbeitsplätze, noch mehr Lebensraum. Deswegen lehnen die Bürger neue Anlagen auch fast überall ab. Gerade gab es zum Beispiel eine Bürgerbefragung in Parchtitz auf Rügen: deutliches Nein zu 15 neuen Riesenwindrädern, eine Dreiviertelmehrheit. Mittlerweile gibt es bei mir in Mecklenburg-Vorpommern 50 Bürgerinitiativen; es werden fast wöchentlich mehr. Und es ist doch klar: Die Menschen wollen nicht, dass ihr Lebensraum, dass ihr Umfeld zerstört wird.
Alle fassen sich nur noch an den Kopf angesichts des teuersten Irrtums der Welt, den Sie hier immer weitertreiben wollen.
Und noch mal Mecklenburg-Vorpommern: Was hört man dazu eigentlich von Ministerpräsidentin Schwesig? Was sagt sie den Mecklenburgern und Vorpommern, die immer größere Windungetüme vor die Tür gestellt bekommen, die die Landschaft hinter Industrieanlagen verschwinden sehen, deren Häuser und Grundstücke an Wert verlieren? Wo bleibt die Unterstützung der Bürger vor Ort? Es gibt sie nicht. Im Gegenteil! Hören Sie die Jubelmeldung von Schwesigs Landesregierung – Zitat –:
„Mecklenburg-Vorpommern gehört 2025 erneut zu den Bundesländern mit den höchsten absoluten Genehmigungszahlen im Windenergiebereich.“
Und weiter:
„Insgesamt trafen die Behörden 147 Entscheidungen […] – fast doppelt so viele wie im Jahr 2024 […].“
Da kann man nur sagen: Danke, SPD, danke, Frau Schwesig, für nichts! Zum Glück kann Mecklenburg-Vorpommern den Windwahn und auch Frau Schwesig bald abwählen.
Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf wollen wir den Bürgern vor Ort Schützenhilfe aus dem Deutschen Bundestag geben und das Flächenziel abschaffen. Ein Gruß geht an dieser Stelle raus an alle Initiativen, die im wahrsten Sinne des Wortes gegen Windmühlen kämpfen. Haltet bitte durch! Wir werden diesen Irrsinn gemeinsam stoppen.