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78. Sitzung
Freitag, 8. Mai 202621. Wahlperiode, 78. Sitzunga) Erste Beratung des von den Abgeordneten Christian Reck, Leif-Erik Holm, Steffen Kotré, weiteren Abgeordneten und der Fraktion der AfD eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Abschaffung des Windenergieflächenbedarfsgesetzes (Windenergieflächenbedarfsabschaffungsgesetz – WindBAG) — b) Beratung des Antrags der Abgeordneten Carolin Bachmann, Marc Bernhard, Olaf Hilmer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD — Bundesweites Moratorium des Windindustrieausbaus
21 VermerkeReaktionswert: sehr hoch392 Wörter Im Protokoll lesen

Also, so ein bisschen sind Sie ja alle ein hoffnungsloser Fall. Sie beschweren sich in der Debatte, dass die AfD schon 15 solcher Anträge zur Energiesicherheit, zur Kernkraft eingebracht hat. Und jetzt beschweren Sie sich, dass Sie von uns noch nie Lösungen gehört haben.

Das scheint nur so!

Ich kann Ihnen erstens empfehlen: Gehen Sie mal ins Dateninformationsportal, und schauen Sie sich die ganzen früheren Anträge und Gesetzentwürfe an!

Beantworten Sie doch einfach die Frage!

Das würde mal schon helfen.

Beifallbei der AfD

Und dann ist es so, dass wir viele Bezugsländer für Uran haben.

Echte Unabhängigkeit gibt es ja nur mit deutschem Uran, oder?

Zweitens. Hören Sie endlich auf, von Atommüll zu sprechen! Hören Sie auf mit dieser Propaganda! Es ist kein Atommüll. Wir haben die neue Technik der Kernkraftreaktoren. Diese können – das wissen Sie doch hoffentlich – endlich genau das, was Sie als „Atommüll“ bezeichnen, als Rohstoff, als Ressource benutzen. Und am Ende kommt etwas raus, was überhaupt nicht gefährlich ist.

Überhaupt nicht gefährlich! Nehmen Sie es mit nach Hause in Ihre Garage!

Also, bitte, vertrauen Sie uns! Vertrauen Sie der Alternative für Deutschland!

Nehmen Sie es mit nach Hause!

Zurufder Abg. Dr. Paula Piechotta [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Legen Sie Ihre Angst ab! Sie ist nicht nötig. Kommen Sie zurück zur Vernunft! Das würde ich mir sehr wünschen – im Interesse unseres Landes. Danke.

Ich setze fort. Zweitens. Windindustrieanlagen hinterlassen nicht nur Rotorblätter aus Glas- und Karbonfasern, die nicht recyclebar sind,

Unglaublich!

sondern auch Fundamente im Boden, also echten Müll.

Lachendes Abg. Karl Bär [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]

In unserem Antrag fordern wir gesetzliche Regelungen, die Betreiber verpflichten, Recycling auf eigene Kosten sicherzustellen, nicht die Blätter irgendwo in die Landschaft zu legen und die Fundamente vollständig zurückzubauen.

Ich kann nicht mehr! Bitte kommen Sie zum Ende!

So ein Schwachsinn!

Drittens: die gesundheitlichen Folgen.

Die Folgen der Windindustrie werden seit Jahren ignoriert: Schall, Schlagschatten, Infraschall, Abrieb der Rotorblätter: Das alles trifft Mensch, Tier und Umwelt.

Pseudokrupp! Keuchhusten! Saurer Regen!

Bei mir in Sachsen wurde in der Leber eines Wildschweins ein stark überschrittener Grenzwert von PFAS, also von Ewigkeitschemikalien, entdeckt.

Zurufder Abg. Victoria Broßart [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]

Das zeigt: Der Abrieb der Rotorblätter ist längst in unserer Nahrungskette angekommen.

Bei mir kann man seit 40 Jahren kein Wildschwein essen! So sieht’s aus!

Darum verlangen wir eine umfassende wissenschaftliche Untersuchung, um jede Gesundheitsgefährdung auszuschließen.

Viertens. Die sogenannte erneuerbare Energie ist ohne Subvention nicht marktfähig.

Wie ich am Anfang schon deutlich gemacht habe und die Vorredner auch erklärt haben: Windstrom ist teuer, unzuverlässig und wetterabhängig.

Genau für diese weltdümmste Energiepolitik haben die Bürger kein Verständnis mehr.

Doch! Die Bürger akzeptieren das!

Es muss daher Schluss sein mit dem Windradirrsinn in unserem Land.

Beifallbei der AfD

Daher geben wir Ihnen heute hier die Chance, mit uns eine verantwortungsvolle und vernünftige Energiepolitik einzuleiten.

Never ever!

Wir fordern, das WindBG abzuschaffen. Wir fordern einen sofortigen Stopp der Genehmigung von Windindustrieanlagen. Und ja, wir fordern ein bundesweites Windkraftmoratorium beim Ausbau der Windindustrie.

Danke schön.

Beifallbei der CDU/CSU und der SPD

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